Hüttenwandern | Tourenkürzel OZ

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Zugspitze Hüttentour: Von Oberstdorf auf die Zugspitze wandern

Hüttenwanderung von Oberstorf zur Zugspitze - eine Hüttentour voller Highlights

Auf dieser 6-Tage-Hüttentour im Grenzbereich zwischen Bayern und Tirol wandern wir von Oberstdorf auf die Zugspitze und erleben dabei gewaltige landschaftliche Kontraste. Wir passieren die Allgäuer Alpen, das Ammergebirge und das Wetterstein Massiv - welche jeweils ganz unterschiedliche Eindrücke auf den einzelnen Wegetappen beim Wandern von Oberstdorf zur Zugspitze bieten. Bei dieser Hüttentour verfügen alle Hütten über wunderschöne Lagen mit traumhaften Aussichten auf die umliegende Bergwelt. Schrecksee, Vilsalpsee und Schloss Neuschwanstein sind nur drei von vielen Highlights auf dieser schönen Sechstagestour. Der Höhepunkt stellt der Aufstieg zur Zugspitze mit ihrer traumhaften Rundumsicht dar. 6 Tage, 5 Hütten, 4 Gipfel - und das in Summe auf meist recht einfachen Wanderwegen. Wanderherz, was willst Du mehr?

Auf unserer Oberstdorf zur Zugspitze Hüttentour wandern wir durch die vielseitigen Landschaften der Allgäuer Alpen, des Ammergebirges und des Wetterstein Massivs

Wir erleben die Steilgrasberge der Allgäuer Alpen und das wilde Ammergebirge, während wir von Oberstdorf aus in mehreren Etappen bis zur Zugspitze wandern. Dabei erklimmen wir neben Deutschlands höchstem Gipfel auf der Hüttentour zur Zugspitze noch einige andere Berge, welche uns fantastische Tief- und Weitblicke zum Vilsalpsee und Traualpsee, zum vergletscherten Alpenhauptkamm sowie ins Alpenvorland ermöglichen. Nachmittags erwarten uns urgemütliche Hütten und Abends gibt es was Gscheit's zum Essen.

Toureninformation Zugspitze Hüttentour

  • Dauer: 6 Tage
  • Gruppengröße: 6 - 10 Teilnehmer
  • Start: Oberstdorf vor dem Eingang
  • zur Nebelhornbahn um 10:00 Uhr
  • Ende: Oberstdorf gegen 17:00 Uhr
  • Hinweis: Bitte Bargeld mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
  • Verpflegung: Einkehren ist unterwegs nicht täglich möglich. Daher empfehlen wir die Mitnahme von einigen Müsliriegeln, Trockenobst und Nüssen; zudem mindestens 1 Liter Wasser.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 6 - 10 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung in komfortablen Hütten 
  • Mehrgängige Menüs
  • Bequeme Anreise mit der Bahn nach Oberstdorf möglich
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns 

Leistungen der Zugspitze Hüttentour

Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket

Wichtige Anmerkungen zur Zugspitze Hüttentour

Die Wege auf unserer Bergwanderung „Von Oberstdorf zur Zugspitze“ sind überwiegend einfach. Ausgesetzte und seilversicherte Passagen gibt es hauptsächlich am ersten und letzten Tag. Absturzgefährdete Stellen sind nicht zu erwarten.

Der Aufstieg zur Zugspitze stellt den anspruchsvollsten Abschnitt dar und kann durch die Benutzung der Seilbahn weggelassen werden. Achtung: Dieser Aufstieg erfordert deutlich mehr Kondition als die anderen Tage.

Tourtermine 2022

28.08 - 02.09.22
OZ-2207
ausgebucht

Häufig gestellte Fragen zu unserer Hüttentour "Von Oberstdorf auf die Zugspitze"

Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zur gewünschten Tour.

Vorrausetzung sind körperliche Fitness, Gesundheit, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Aufstieg auf die Zugspitze erfordert eine sehr gute Kondition. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.

Grundsätzlich sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen am besten geeignet. Weitere Informationen.

Die meisten Wege sind auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen) noch gut begehbar. Eine alternative Wegführung bzw. ein Ab- bzw. Unterbrechen oder Umfahrung mit dem Bus ist möglich. Der Aufstieg auf die Zugspitze ist bei dichtem Nebel unter Umständen nicht machbar.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Zu Beginn der Saison sind Stöcke sinnvoll, da wir wahrscheinlich mehrere Schneefelder queren. Diese können wir in begrenzter Zahl zur Verfügung stellen.

Geplanter Ablauf der Zugspitze Hüttentour

Tag 1 - Oberstdorf - Schneck - Prinz-Luitpold-Haus
Wir treffen uns für die Hüttenwanderung von Oberstdorf zur Zugspitze am Eingang der Nebelhornbahn in Oberstdorf und gelangen mit der 2021 neu eröffneten Bahn flugs zur Station Höfatsblick auf 1.929 m. In stetigem auf und ab wandern wir den seltsamen Schneck im Blick Richtung Großer Wilder (2.370 m). Seilversicherte Passagen erfordern dabei zwischendurch immer wieder unsere Konzentration. Unsere mitgebrachte Brotzeit lassen wir uns unterwegs schmecken, bevor wir das sogenannte Gries durchqueren und zum Schluss den einzigen wirklichen längeren Aufstieg des Tages meistern. Schließlich erreichen wir mit dem Prinz-Luitpold-Haus auf 1.846 m die höchstgelegene Hütte auf dieser Tour.
5,5 h - 600 m rauf / 700 m runter - 11 km

 

Tag 2 - Prinz-Luitpold-Haus - Schrecksee - Landsberger Hütte
Ein langer Tag liegt vor uns. Wir steigen vom Prinz-Luitpold-Haus auf zur Bockkarscharte (2.164 m). Den längsten Anstieg des Tages haben wir dann bereits hinter uns. Je nach Jahreszeit bewundern wir am Glasfelderkopf die berühmteste aller Alpenblumen: das Edelweiß. Weiter geht‘s auf dem Jubiläumsweg und hinab zum wunderschön gelegenen Schrecksee, der inzwischen Vielen aus den Medien bereits bekannt ist. Hier genießen wir unsere Brotzeit und wandern im Anschluss, wie am Vortag, auf und ab hinauf zur Steinkarspitze (2.067 m). Bei guter Sicht entdecken wir in der Ferne sogar den schneebedeckten Alpenhauptkamm. Im Anschluss folgen die letzten Abstiegsmeter für bis zur Landsberger Hütte (1.804 m).
7 h - 800 m rauf / 850 m runter - 14 km

 

Tag 3 - Landsberger Hütte - Schochenspitze - Haldensee - Otto-Mayr-Hütte
Wir verlassen die Landsberger Hütte auf dem Saalfelder Höhenweg. Nach einer guten Stunde steigen wir – ohne Gepäck – in wenigen Minuten auf die Schochenspitze, die uns traumhafte Tiefblicke Richtung Traualpsee und Vilsalpsee ermöglicht. Weiter geht es über die Gappenfeldscharte auf teilweise schmalen angenehmen Pfaden und teilweise auf Forstwegen hinunter zum Haldensee. Wir laufen bzw. fahren mit dem Bus nach Grän zur Talstation und nutzen den Lift zum Füssener Jöchle hinauf. Rast machen wir entweder am Haldensee oder an der Bergstation. Von dort aus steigen wir ab zur Otto-Mayr-Hütte (1.530 m) oder nehmen einen Umweg von ca. einer Stunde in Kauf und besteigen mit der Großen Schlicke (2.059 m) noch einen grandiosen Aussichtsberg.
5 h - 300 m rauf / 1.500 m runter - 13 km

 

Tag 4 - Otto-Mayr-Hütte - Schloß Neuschwanstein - Kenzenhütte
Wir verlassen die Otto-Mayr-Hütte nach einem sehr guten Frühstück und wandern gemütlich durch das Raintal bis zur sogenannten Bärenfalle. Der Bus bringt uns von dort zur Tegelbergbahn. Mit der 2021 eingeweihten neuen Kabine schweben wir hinauf und genießen den Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Auf dieser Etappe können wir entweder zu einer frühen Mittagsrast einkehren oder uns später unterwegs unsere Brotzeit schmecken lassen. Wir steigen über den Niederstraussbergsattel (1.619 m) auf zum höchsten Punkt des Tages: dem Gabelschroffensattel (1.916 m). Durch verkarstetes Gelände geht es unterhalb der Hochplatte mit spektakulären Blicken ins Ammergebirge bergab zur Kenzenhütte (1.300 m).
7,5 h - 600 m rauf / 1.600 m runter - 18 km

 

Tag 5 - Kenzenhütte - Partnachklamm - Reintalangerhütte
Am vorletzten Tag lassen wir es etwas ruhiger angehen. Mit dem Taxi fahren wir nach dem Aufbruch von der Kenzenhütte zum Eingang der Partnachklamm und teilen uns den Weg mit einigen Tagestouristen. Nach der eindrucksvollen Klamm sind wir wieder fast alleine und wandern gemütlich und ohne große Steigung zunächst zur Bockhütte und machen dort eine Pause. Nun wird das Reintal immer spektakulärer. Die Partnach fließt mal breit dahin, mal zwängt sie sich durch enge Schluchten. Am schönsten Fleck des Reintals erreichen wir die schon legendäre Reintalangerhütte (1.370 m). Bereits am frühen Nachmittag genießen wir die Ruhe und den gigantischen Blick hinauf zum Zugspitzmassiv und erholen uns vor der morgigen Königsetappe richtig gut. (Sportlich Gruppen können das Sägertal hinzunehmen, dann plus ca. 1,5 h und 250 hm.)
5,5 h - 700 m rauf / 90 m runter - 12 km

 

Tag 6 - Reintalangerhütte - Knorrhütte – Zugspitze – Oberstdorf
Es ist soweit: Der Aufstieg auf die Zugspitze steht an. Kurz nach der Reintalangerhütte wird es deutlich steiler. Die Knorrhütte erreichen wir am nach ca. 2,5 Stunden. Ab hier wird die Landschaft deutlich schroffer - das Grün des Tales weicht dem Grau der Felsen. Das Gelände flacht nach der Hütte etwas ab und wir können am Sonnalpin verschnaufen und uns für den anstehenden Aufstieg stärken. Die letzten 350 Höhenmeter sind gerade im unteren Bereich sehr steil. Der Weiterweg ist etwas ausgesetzt und seilversichert. Oben genießen wir dann einen umfassenden Ausblick bis in die Dolomiten, zu den Ötztalern und Stubaier Alpen, in die Schweizer Bergwelt und zum höchsten Gipfel Österreichs, dem Großglockner. Nach der Gipfelschau schweben wir mit der Tiroler Zugspitzbahn hinunter nach Ehrwald und fahren mit dem Bus zurück nach Oberstdorf. Danach individuelle Heimreise.
6 h - 1.600 m rauf - 7 km

Bilder © Wilde Alpentouren

Tourphotos

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