Hüttenwandern | Tourenkürzel AAmK

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Allgäuer Alpen mit Kindern

Im unbekannten Teil der Allgäuer Alpen

Wie bringen wir Kindern die Berge näher, wenn sie keine Lust haben, mit den Eltern wandern zu gehen. Ganz einfach: In der Gruppe mit Gleichgesinnten. Wenn das Ganze noch entspannt laufen und als Einstieg nicht allzu teuer sein soll, dann ist das die absolut richtige Tour. Los geht´s im Lechtal mit der Kabinenbahn und dann zu Fuß zurück bis Pfronten. Für Kinder ist die Tour aufgrund der leichten "Kletterstellen" und den kurzen Abständen zwischen den Hütten optimal. Die Lager in den Hütten erfreuen sich gerade bei ihnen großer Beliebtheit. Mit dem Aggenstein steht am vorletzten Tag auch ein richtiger Gipfel auf dem Programm, bei dem der leichte Aufstieg mit Ketten gesichert ist. Kühe, Ziegen, Gämse und Murmeltiere gibt´s zum Beobachten oder Streicheln on top. Das ist doch was zum Erzählen. Auch für die Eltern ist die Tour wie geschaffen. Die Landschaft hat ordentlich was zu bieten und die Begleitung durch zwei Bergwanderführer sorgt für extra Gelassenheit.

Die Tour durch die östlichen Allgäuer Alpen mit Kindern - ideal für Tierliebhaber

Stressfrei mit den Kindern wandern? Ja, das geht, denn bei unserer geführten Familienwanderung sorgen zwei geprüfte Bergwanderführer für maximale Sicherheit, ermöglichen unterschiedliche Varianten und motivieren die Kinder je nach Lust und Laune mit allerlei Quatsch oder auch mit Wissen rund um die Berge.
Tourinformation
  • Dauer: 5 Tage
  • Gruppengröße: 14 - 20 Teilnehmer,                            pro Guide max. 10 Personen
  • Start: Bahnhof Pfronten - Steinach um 12:15 Uhr
  • Ende: Bahnhof Pfronten - Steinach gegen 13:30 Uhr
  • Hinweis: Bitte Bargeld mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
  • Verpflegung: Einkehren ist unterwegs selten möglich. Daher empfehlen wir die Mitnahme von ausreichend Müsliriegeln, Trockenobst und Nüssen, etc. im Rucksack; zudem mindestens 1 Liter Wasser.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 7 - 10 Teilnehmer pro Guide
  • 2 Bergwanderführer auf jeder Tour
  • Komfortable Hütten
  • Meist 3 Gänge Menüs
  • Günstige Möglichkeit für den Einstieg mit Kindern
  • Genügend Zeit und Spielmöglichkeiten für Kinder
  • Ausgangspunkt mit der Bahn erreichbar
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns 
Leistungen
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket
Wichtige Anmerkungen

Bei unserer Familientour mit Kindern in den Allgäuer Alpen gibt es keine wirklich absturzgefährdeten Stellen. Ausgesetzte und seilversicherte Abschnitte sind kurz und befinden sich kurz unter dem Gipfel des Aggensteins. Es gibt genügend Abwechslung, Zeit und Möglichkeiten für Kinder zum Austoben und Spielen. Die Kinder sollten mindestens 9 Jahre alt sein und bereits Wandererfahrung und genügend Motivation mitbringen. Die Gehzeiten betragen zwischen ca. 3 und 5 Stunden am Tag. Diese Tour führen wir zur Sicherheit der Kinder mit ausschließlich zwei Bergwanderführern aus.

Preise:

Kinder*:          € 620,00                                          Erwachsene:   € 695,00

* bis 14 Jahre

Tourtermine 2022

17.08 - 21.08.22
AAmK-2205
ausgebucht

Häufig gestellte Fragen zu unserer Familientour Allgäuer Alpen mit Kindern

Im Rahmen unserer Wanderungen mit Kindern kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zu der gewünschten Tour.

Du solltest gesund und fit sein, sowie über eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen. Die Kinder müssen schon erste Wandererfahrung haben. Unsere Allgemeine Information zu unseren Anforderungen sind hier jedoch nur sehr begrenzt anwendbar, da diese nicht für inhomogene Familientouren geeignet sind. Unsere Erfahrung zeigt, das die Anforderungen für ältere Kinder (ab ca. 14 Jahren) durchaus praktikabel sind. Darunter ist es derart individuell, dass allgemein formulierte Hilfen schlicht nicht anwendbar sind.

Grundsätzlich sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen am besten geeignet. Das gleiche gilt auch für die Kinder. Weitere Informationen.

Fast alle Wege auf dieser Tour sind auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen) noch gut begehbar. Im Extremfall wäre eine alternative Wegführung oder ein Ab- bzw. Unterbrechen täglich problemlos möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Wichtig zu wissen ist, dass Ihr Eltern hier auch einen Teil des Gepäcks für die Kinder tragen müsst. Euer Rucksack sollte daher mindestens 35 Liter groß sein.

Eher Nein. Die Erfahrung zeigt, dass gerade die kleineren die Stöcke nur spielerisch einsetzen. Das erhöht die Unfallgefahr. Grundsätzlich laufen sie mit wenig Gepäck und die Gelenke werden nicht so belastet wie bei uns.

Geplanter Ablauf der Tour

Tag 1 - Aufstieg zur Schneetalalm 
Gemütliche eigene Anreise bis Pfronten im Allgäu. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir nach Höfen und nehmen dort die Hahnenkammbahn hinauf. Ruckzuck haben wir so die ersten 800 Höhenmeter hinter uns gebracht. Im Anschluss geht´s bergab bis zur tierischen Schneetalalm. Dort erwartet uns eine urige Hütte mit allen was dazu gehört: Schafe, Ziegen, Esel, Rinder und natürlich was zünftiges zum Essen. Sollte uns vorher schon ein Gipfel reizen, geht es mit 150 Höhenmeter mehr direkt über den Hahnenkamm. Dieser Gipfel bietet schon aufgrund seines Namens die erste gute Geschichte. Wir übernachten auf der Schneetalalm.
1,5 h - 50 m rauf / 150 m runter - 2 km

 

Tag 2 - Schneetalalm - Sabachjoch - Otto-Mayr-Hütte
Grasig geht´s heute sowohl im Auf- und Abstieg zu. Durch saftige, grüne Weiden wandern wir hinauf zum Sabachjoch. Direkt an den markanten Tannheimer Bergen vorbei, steigen wir ab ins Reintal. Wie der Gipfelname Babylonischer Turm wohl zustande gekommen ist? Schroff und schön ist´s zugleich. Es bleibt genügend Platz, Zeit und Raum um auch mal auf einem schmalen Steig oder am Felsen das Klettern zu versuchen. Nicht aber direkt an den Gipfeln. Das ist den wahren Kletterern vorbehalten, die wir hier häufig beobachten können. Unweit der Otto-Mayr-Hütte finden wir einen Bach, der zum Staudamm bauen oder anderem einlädt. Wer will kann noch auf die Große Schlicke (2.059 m) wandern.
4,5 h - 500 m rauf / 600 m runter - 6 km

 

Tag 3 - Otto-Mayr-Hütte - Gamskopf - Bad Kissinger Hütte
Heute geht es aussichtsreich über viele Jöcher. Wir sehen die Lechtaler Alpen, die schneebedeckten Ötztaler, die Zugspitze und können weit ins Alpenvorland blicken. An der schön gelegenen Sebenalpe begegnen wir dem klassichen Allgäuer Braunvieh und auf dem Weiterweg entdecken wir vielleicht die ein oder andere Gams. Für den Nachwuchs gibt´s Geschichten um den Gamskopf, immer wieder was zum Kraxeln und evtl. mit dem Brentenjoch den ersten 2.000er des Lebens. Beim Aufstieg zum Brentenjoch zusätzlich mindestens 1 h und 250 Höhenmeter einzuplanen. Motivation und Kondition entscheiden - die Blicke sind es aber wert und womöglich lassen wir uns danach einen Kaiserschmarrn auf der Bad Kissinger Hütte schmecken.
5 h - 850 m rauf / 350 m runter - 8 km 

 

Tag 4 - Bad Kissinger Hütte - Aggenstein - Ostlerhütte
Gestern gab es vielleicht schon einen 2.000er - aber mit Klettern war da nix. Das sieht heute ganz anders aus. Nach dem Frühstück geht´s ohne Rucksack hinauf zum Aggenstein. Mit Ketten gesichert wirkt es oben schon recht anspruchsvoll (keine Sorge, es ist aber nicht allzu schwierig). Es fühlt sich alpiner an, als es ist. Oben angekommen, können alle wirklich stolz sein. Zu den Ötztaler Alpen gesellen sich heute die Stubaier Berge hinzu und auch die Schweiz lässt grüßen. Weit über das Appenzeller Land bis hin zum 3.614 m hohen Tödi reicht unser Blick. Zurück an der Hütte schnappen wir uns unsere Rucksäcke und wandern unterhalb der Nordwände des Aggensteins bis zur direkt auf dem Gipfel liegenden Ostlerhütte. Die Panorama-Ausblicke von hier oben sind sensationell. Nichts versperrt die unmittelbare Aussicht. Die Übernachtung oben auf dem Gipfel hat schon was. 
4,5 h - 500 m rauf / 500 m runter - 5 km

 

Tag 5 - Ostlerhütte - Abstieg und Heimreise
Heute ist unser letzter Tag und es geht bergab. Über schmale Pfade steigen wir hinunter ins Achtal. Uralte Bäume regen unsere Fantasie an. Wer hier wohl so alles gehaust hat? Nach einer gelungenen kurzen Wanderwoche geht die Tour nun zu Ende und wir treten nach einem kurzen Transfer zum Bahnhof unsere individuelle Heimreise an.
3,5 h - 850 m runter - 5 km

Bilder © Wilde Alpentouren

Tourphotos

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