Hüttenwandern | Tourenkürzel E5mS

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E5 mit Similaun Besteigung - Hüttentouren durch Südtirol

Eindrucksvolle Tour des E5 mit Similaun Besteigung: der vergletscherte Similaun als Highlight der Hüttentouren Südtirol, Tirol, Bayern

Unter den Hüttentouren nach Südtirol ist dieser E5 mit Similaun Besteigung nach unserer Meinung die spektakulärste Alpenüberquerung auf der bekannten E5-Strecke. Wir erreichen hier zum einen auf Höhe der Similaunhütte die Dreitausend Meter Marke, zum anderen besteigen wir den 3.606 m hohen Similaun. Damit wird es für viele die wohl erste Gletscherbegehung ihres Lebens. Auch wenn diese relativ einfach ist, so handelt es sich dennoch um eine Hochtour und muss mit Seil, Steigeisen etc. begangen werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Gletscherspalte ist gering, aber nicht Null. Mehr Abwechslung zwischen den grünen Steilgrasbergen des Allgäus sowie Lechtals und der Besteigung des vergletscherten Similauns gibt es bei keiner anderen Variante. Hinzu kommen die kulturellen und kulinarischen Unterschiede. Jede Region hat ihre eigene Geschichte. Lass Dich ein auf bleibende Eindrücke für´s  Leben. Egal ob Landschaft oder Menschen - spannender geht es von Nord nach Süd nur selten.

In 8 Tagen Hüttentouren durch Südtirol, Tirol, Bayern inklusive Hochtour mit Steigeisen von Oberstdorf nach Meran 

Dich reizt die Besteigung des 3.606 m hohen Similaun im Rahmen einer geführten Alpenüberquerung? Du willst wissen, wo 1991 Ötzi gefunden wurde? Dann bist du auf dieser geführten Hüttenwanderung genau richtig. Dich erwarten traumhafte Übergänge am Hinterseejoch und Madatschjoch, Tiroler und Südtiroler Küche, gemütliche Hütten und immer wieder einsame Wegabschnitte.

Toureninformation E5 Similaun

  • Dauer: 8 Tage
  • Gruppengröße: 5 - 6 Teilnehmer
  • Start: Oberstdorf vor dem Bahnhof am "Wilde Männle Brunnen" um 12:00 Uhr
  • Ende: Oberstdorf gegen 13:00 Uhr
  • Hinweis: Bitte Bargeld mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
  • Verpflegung: Einkehren ist unterwegs sehr häufig möglich. Dennoch empfehlen wir die Mitnahme von einigen Müsliriegeln, Trockenobst und Nüssen im Rucksack; zudem mindestens 1 Liter Wasser.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 5 - 6 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung in komfortablen Hütten / Gasthöfen
  • Inklusive Hochtour auf den Similaun
  • 3 Gänge Menüs
  • Bequeme Anreise mit der Bahn nach Oberstdorf möglich
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour

Leistungen auf dem E5 mit Similaun Besteigung

  • Geprüfte Bergwanderführer / staatl. geprüfte Bergführer
  • 2 x Übernachtung im Hotel / Gasthof im Doppelzimmer
  • Einzelzimmer auf Anfrage
  • 5 x Übernachtung auf Hütten im Mehrbettzimmer:
  • Rappenseehütte, Verpeilhütte, Riffelseehütte, Braunschweiger Hütte, Similaunhütte
  • Halbpension während der Tour
  • Alle ausgeschriebenen Transfers (Bergbahnen etc.) während der Tour
  • Rucksacktransport beim Hüttenaufstieg, falls möglich
  • Busrückfahrt nach Oberstdorf
  • Gutschein in Höhe von € 30,00 bei Anreise mit der Bahn für Deine nächste Tour mit uns - siehe AGB
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket

Wichtige Anmerkungen zu Hüttentouren Südtirol

Selbst ohne Besteigung des Similaun ist es die anspruchsvollste Alpenüberquerung auf dem E5 in unserem Programm der Hüttentouren nach Südtirol. Du benötigst zwar keine Hochtourenerfahrung, jedoch eine sehr gute Kondition. Es gibt wenig absturzgefährdete Stellen. Ausgesetzte bzw. seilversicherte Abschnitte jedoch einige. Insbesondere bei den Übergängen über´s Hinterseejoch (Kridlonscharte), von der Verpeilhütte zur Riffelseehütte (Fuldaer Höhenweg) sowie oberhalb der Braunschweiger Hütte am Pitztaler Jöchl. Der Aufstieg zum Similaun erfolgt am Seil und mit Steigeisen. Aufgrund des Anspruchs der Tour behalten wir uns vor (auch in Deinem Interesse), die Buchung nur nach telefonischer Rücksprache zu akzeptieren. 

 

Tourtermine 2022

16.08 - 23.08.22
E5mS-2206
ausgebucht
17.08 - 24.08.22
E5mS-2207
ausgebucht
31.08 - 07.09.22
E5mS-2208
ausgebucht
07.09 - 14.09.22
E5mS-2209
ausgebucht
14.09 - 21.09.22
E5mS-2210
€ 1.225,00

Häufig gestellte Fragen zu unserer Hüttentour "E5 mit Besteigung des Similaun"

Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zur gewünschten Tour.

Du solltest gesund und überdurchschnittlich fit sein, sowie über Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen und zudem große Höhen gut vertragen. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.

Aufgrund der Gletscherbegehung mit Steigeisen ist ein Schuh der bis über den Knöchel ragt und über eine relativ steife Sohle verfügt zwingend erforderlich. Weitere Informationen.

Nein, außer dass es auf dieser Höhe vermutlich deutlich anstrengender für Dich wird. Eine Höhenkrankheit ist fast ausgeschlossen, da wir zuvor schon lange auf über 2.000 m unterwegs waren. Die Hütte liegt auf ca. 3.000m, in der Höhe ist eine Höhenkrankheit grundsätzlich sehr unwahrscheinlich. Auf dem Similaun mit seinen 3.605 halten wir uns zudem nur kurz auf

Die meisten Wege sind auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begehbar. Im Extremfall wäre eine alternative Wegführung oder ein Ab- bzw. Unterbrechen oder eine Umfahrung mit dem Bus fast täglich möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Erforderlich sind bei dieser Tour auf Grund der Gletscherbegehung jedoch Stöcke. Diese und die Hochtourenausrüstung werden von uns zur Verfügung gestellt.

Geplanter Ablauf der Hüttentour nach Südtirol

Tag 1 - Birgsau – Rappenseehütte
Mit dem Taxi  fahren wir bis Einödsbach, der südlichsten dauerhaft bewohnten Siedlung Deutschlands. Weiter geht´s an der Enzianhütte vorbei und wir erreichen nach einer guten weiteren Stunde die wunderschön direkt oberhalb mehrerer Seen gelegene Rappenseehütte (2.091 m). Die Allgäuer Landschaft bietet hier gerade in den Abend- und Morgenstunden grandiose Fotomotive.
4,5 h - 1.100 m rauf / 0 m runter - 8 km
 

Tag 2 - Rappenseehütte - Biberkopf - Lechleiten 
Zu Beginn ist es heute schön einsam, denn die meisten Übernachtungsgäste begeben sich auf den bekannten Heilbronner Weg. Erst am Biberkopf (2.599 m) nimmt die Frequenz wieder zu. Bis dahin überschreiten wir mit dem Rappenseekopf (2.469 m) und Hochrappenkopf (2.424 m) zwei weitere Gipfel. Der Biberkopf selbst stellt für den Deutschen Alpenraum einen sehr beeindruckenden Gipfel dar - dem wir zudem auf´s Haupt steigen. Wir befinden uns fast am südlichsten Punkt Deutschlands, nur das Haldenwanger Eck liegt noch südlicher. Beeindruckt genießen wir beim Abstieg über lange Zeit die Rundumsicht und den Tiefblick hinein ins Lechtal. Nach einem kurzen Transfer erreichen wir unser Ziel in Kienberg hoch über dem Lechtal.
5 h - 950 m rauf / 1.500 m runter - 9 km
 

Tag 3 - Kaisertal - Hinterseejoch - Verpeilhütte
Wir beginnen den Tag mit einer sehr kurzen Fahrt und wandern entspannt bis zur Kaisersalpe. Aber hier wird es Richtung Kaiserjochhaus (2.310 m) deutlich steiler. Am Kaiserjochhaus können wir eine kurze frühe Pause einlegen oder kehren dort nach der optionalen Besteigung des Grießkopfes (2.581 m) ein. Wir befinden uns mitten in den Lechtaler Alpen und unsere Blicke schweifen vom Aussichtsbalkon weit in die Ferne. Bis zum oft im Sommer noch teilweise schneebedeckten Hohen Riffler (3.168 m) ist es nicht allzu weit. Weiter geht es über die teilweise seilversicherte Kridlonscharte mit dem wunderschön gelegenen Hintersee. Wir überschreiten das Hintersseejoch und haben kurz darauf den Vordersee im Blick an dessen Ufer wir kurz entlang schlendern, bevor uns der Abstieg in der Schnanner Klamm nochmal eindrücklich zeigt, mit welcher Gewalt das Wasser unsere Natur formt. Mit dem Taxi fahren wir ins Kaunertal bis zur Verpeilalm. Nach weiteren gut 30 min Aufstieg erreichen wir unser heutiges Ziel: die Verpeilhütte (2.025 m).
7,5 h - 1.250 m rauf / 1.550 m runter - 15 km (mit Gipfel ca. 200 hm und 45 min mehr)
 

Tag 4 - Verpeilhütte - Aperes Madatschjoch - Riffelseehütte
Heute stellen wir uns die spannende Frage, mit wie viel "Berg" wir uns zufriedengeben wollen: Aperes Madatschjoch (3.038 m), Plangerosskopf (3.058 m) oder gar die Verpeilspitze (3.423 m)? Wir überschreiten bei dieser Alpenüberquerung auf jeden Fall die 3.000 m Marke. Unabhängig welches Ziel wir wählen, wir blicken auf das Zuckerhütl (3.507 m), die Wildspitze (3.768 m) und viele andere schneebedeckte Gipfel. Von Süden grüßen die meisten der bekannten Dolomitengipfel herüber. Los geht es nach dem Frühstück stetig, aber nicht allzu steil, auf´s Apere Madatschjoch (evtl. werden wir hier aufgrund von Felssturz markiert über den Gletscher geführt). Kurz nach dem Joch entscheiden wir uns, ob es denn noch ein Gipfel sein darf. Auf der Kaunergrathütte (2.817 m) heißt es Mittagsrast für uns. Gut erholt steigen wir danach erst sehr steil über teilweise verblocktes Gelände bergab. Nach ca. 2,5 km gelangen wir zum Cottbusser Höhenweg der uns zu unserem heutigen Schlafplatz, der Riffelseehütte (2.283 m), führt. Auf dem Weg erwartet uns eine spannende, immer wieder mit Drahtseilen und stellenweise auch mit Trittstufen versehene Wegführung (an einigen Stellen ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich).
7 h - 1.350 m rauf / 1.100 m runter - 14 km
 

Tag 5 - Riffelseehütte - Jägersteig - Braunschweiger Hütte
Nach dem gestrigen anstrengenden Tag lassen wir es heute ruhiger angehen. Von der Hütte aus wandern wir ein Stück bergab und treffen im Tal auf den Original E5. Am Gletscherstüberl vorbei, steigen wir über den etwas anspruchsvolleren Jägersteig (ab und an seilversichert) hinauf Richtung Braunschweiger Hütte (2.759 m). Auf einem der natürlichen Pausenplätze lassen wir uns unsere mitgebrachte Brotzeit schmecken. Ca. 1 Stunde vor der Hütte erreichen wir wieder die leichte Zustiegsvariante. Bereits kurze Zeit später ist die Braunschweiger Hütte in Sicht. Ebenso sehen wir die Wildspitze mit ihren 3.768 m in voller Größe. Oben angekommen lassen wir den Nachmittag genüsslich ausklingen oder wandern ohne Gepäck in ca. 30 min noch auf den Karleskopf (2.901 m) und kehren wieder zurück zur Hütte..
5,5 h - 1.050 m rauf / 550 m runter - 10 km
 

Tag 6 - Braunschweiger Hütte - Pitztaler Jöchl - Similaunhütte
Heute überschreiten wir den Alpenhauptkamm. Wir verlassen die Hütte in Richtung Süden und überqueren vermutlich recht schnell das ein oder andere unkritische Schneefeld im verblockten Gelände. Bis kurz unter den höchsten Punkt wird der Weg wieder deutlich einfacher. Der Übergang selbst wird durch Stahlseile gesichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten am 6. Tag keine Schwierigkeiten mehr darstellen. Dennoch heißt es im Abstieg aufpassen. Nach gut 1,5 Stunden sind wir an der Talstation des Ötztaler Gletscherskigebietes angekommen. Mit dem Bus geht es hinaus bis Vent. Hier begeben wir uns auf den breiten Weg zur Martin Busch Hütte. Der Ausblick zu unserem morgigen Ziel ist bereits jetzt gewaltig. Rechts und links des Weges stehen die 3.000er Spalier. Nach einer Stärkung auf der Martin-Busch-Hütte wandern wir auf schmalen, nicht immer eindeutig erkennbaren Wegen zur 3.019 m hoch gelegenen Similaunhütte. Bei gutem Wetter bestaunen wir im Sonnenuntergang unser morgiges Ziel.
6,5 h - 1.400 m rauf / 350 m runter - 15 km
 

Tag 7 - Similaunhütte - Similaun - Meran
Im Morgenlicht geht es über den Gletscher auf den Similaun auf 3.606 m. Der faszinierende Rundblick über die Texelgruppe, Ortlergruppe und die Ötztaler Alpen begeistert uns. Wir sehen zurück in die Lechtaler Alpen und bestaunen die Dolomitengipfel (Langkofel, Sella, Tofane, Hohe Gaisl, Marmolada). Der Großglockner lässt sich in der Ferne blicken und mit dem Piz Bernina können wir ganz in der Ferne vielleicht den einzigen 4.000er entdecken. Nach diesem Augenschmaus steigen wir wieder hinunter zur Hütte, wo wir unsere Hochtourenausrüstung zurücklassen. Nach der wohlverdienten Mittagsrast gehts´s sehr steil bergab. Später wandern wir über wunderschöne Wiesen, vorbei an alten noch heute bewirtschafteten Höfen ins Schnalstal bis Vernagt. Von hier fahren wir mit dem Bus zu unserem mediterranen Ziel - Meran. Wir genießen noch ein wenig den Flair des Südens und feiern sowohl unsere Alpenüberquerung als auch die Besteigung des Similaun. 
6,5 h - 600 m rauf / 1.800 m runter - 11 km (ohne Gipfel ca. 3 h und je 600 Höhenmeter weniger)
 

Tag 8 - Rückreise
Nach dem Frühstück im Hotel Rückfahrt über den Reschen- und Fernpass nach Oberstdorf. Ankunft ab gegen 13:00 Uhr (je nach Verkehr).

Bilder © Wilde Alpentouren

Tourphotos

Routenverlauf

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