Alpenüberquerung

Vom Königssee bis zu den Drei Zinnen

Tourenkürzel KDZ

Watzmann - Großglockner - Drei Zinnen

Diese Alpenüberquerung punktet vor allem mit der Schönheit und Vielfalt dieser einzigartigen Landschaft! Ausgangspunkt ist Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land. Wir fahren mit dem Boot nach St. Bartholomä.  Bei der Bootsfahrt über den fjordartigen See haben wir bereits das erste Highlight dieser Woche. Das Steinerne Meer, der Nationalpark Hohe Tauern, der Großglockner - mit 3798 m der höchste Gipfel Österreichs und das Ziel der Überschreitung, die Drei Zinnen, zählen zu den Superlativen der Alpen. Dennoch sind die Wege bis kurz vor Schluss nicht allzu stark frequentiert. Eine Wanderwoche voller Einzigartigkeiten der Natur und unvergesslicher Ausblicke auf die höchste Gebirgsgruppe Österreichs wartet auf uns. Das besondere Schmakerl an dieser Hüttentour ist, dass wir am Ende die Drei Zinnen aus der bekannten und aus eine unbekannten Perspektive sehen, ohne dass wir uns fast 2 Stunden den Weg mit hunderten von Tagestouristen teilen.

Unsere 8-tägige Hüttentour bringt Dich auf wenig frequentierten Wegen vom Watzmann zu den Drei Zinnen.

Auf unserer Alpenüberquerung zu den Drei Zinnen erwartet Dich eine ganz besondere Wegführung. Schon der Königssee im Berchtesgadener Land mit dem Watzmann ist eine Reise wert. Du willst jedoch mehr. Großglockner und Großvenediger siehst Du aus nächster Nähe. Gewaltig sind die Anblicke in dieser vergletscherten Region. Doch das ist noch lange nicht alles. Denn diese geführte Bergwanderung bringt Dich bis zu den Drei Zinnen, die Du sowohl aus der gewohnten, als auch aus einer ungewohnten Perspektive bestaunen kannst.
Tourinformation
  • Dauer: 8 Tage
  • Gruppe: 6 - 10 Teilnehmer
  • Start: Berchtesgaden um 18:00 Uhr
  • Ende: ca. 16:00 Uhr
  • Bezahlung: Euro in bar und mit Karte
  • Verpflegung: Einkehren ist unterwegs nicht immer möglich. Daher empfehlen wir die Mitnahme von ausreichend Müsliriegeln, Trockenobst und Nüssen im Rucksack; zudem mindestens 1 Liter Wasser pro Tag.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 6 - 10 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung in komfortablen Hütten und Berggasthöfen
  • Teilweise spektakuläre Lagen der Unterkünfte
  • 3 - Gänge Menüs 
  • Oft wenig frequentierte Wege
  • Traumhafte Ausblicke zur vergletscherten Umgebung
  • Bequeme Anreise mit der Bahn möglich
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns
Leistungen
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer u.a.
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket
Wichtige Anmerkungen

Auf unserer Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen gibt es kaum absturzgefährdete Stellen. Einige kurze Stellen befinden sich beim Übergang vom Defreggental ins Villgratental. Dieser Übergang übers Degenhorn ist nur für absolut Trittsichere möglich. Seilversicherte und ausgesetzte Abschnitte sind relativ kurz. Am ehesten sind diese am 3. Tag beim Abstieg vom Riemannhaus zu erwarten. Oft sind jedoch gerade im Aufstieg zur Pfandlscharte im Frühsommer noch Schneefelder zu meistern. Aufgrund des Anspruchs der Tour behalten wir uns bei erheblichen Zweifeln vor (auch in Deinem Interesse) die Buchung nicht zu akzeptieren. 

Tourtermine

28.06 - 05.07.22
KDZ-2201
ausgebucht
05.07 - 12.07.22
KDZ-2202
€ 1.120,00
12.07 - 19.07.22
KDZ-2203
ausgebucht
14.07 - 21.07.22
KDZ-2204
€ 1.120,00
19.07 - 26.07.22
KDZ-2205
ausgebucht
21.07 - 28.07.22
KDZ-2206
€ 1.120,00
26.07 - 02.08.22
KDZ-2207
ausgebucht
30.08 - 06.09.22
KDZ-2208
ausgebucht
06.09 - 13.09.22
KDZ-2209
€ 1.120,00
13.09 - 20.09.22
KDZ-2210
ausgebucht

Häufig gestellte Fragen zu unserer Hüttentour Vom Königsee zu den Drei Zinnen

Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit den Fragen zu der gewünschten Tour.

Du solltest gesund sein und über eine gute Fitness verfügen, hinzu kommen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.

Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen, sind am besten geeignet. Weitere Informationen.

Fast alle Wege sind auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen ) noch gut begehbar. Eine andere Route oder ein Ab- bzw. Unterbrechen oder eine Umfahrung mit dem Bus täglich möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Zu Beginn der Saison sind Stöcke sinnvoll, da wir wahrscheinlich mehrere Schneefelder queren. In begrenzter Zahl können wir diese zur Verfügung stellen.

Geplanter Ablauf der Tour

Tag 1 - Ankunft und Kennenlernen
Aufgrund des frühen erforderlichen Starts am morgigen Tag treffen wir uns bereits heute und lernen uns und den Guide beim gemeinsamen Abendessen kennen und besprechen. Wir besprechen,  was uns die nächsten Tage so erwartet und fallen nach dem Essen in einen hoffentlich eerholsamen Schlaf.

 

Tag 2 - Königssee – Kärlingerhaus
Transfer zum Königssee im Nationalpark Berchtesgaden und Bootsfahrt zur Haltestelle Saletalm. Von dort wandern wir auf der kürzestmöglichen und weniger stark begangenen Variante zwischen Obersee und Königsee über den Funtenseesattel hinauf zu Kärlingerhaus (1.638 m). Die Blicke zurück auf den fjordartig daliegenden Königssee lohnen die alle Mühe des Tages.
5,5 h - 1.200 h rauf / 150 runter - 7,5 km

 

Tag 3 - Kärlinger Haus - Riemannhaus - Trauneralm
Ein langer Tag liegt vor uns. Wir lassen das Kärlingerhaus, den Funtensee und den Nationalpark Berchtesgaden hinter uns und wandern durch die karstige Landschaft des Steinernen Meers zum Riemannhaus. Hier können wir eine frühe vormittägliche Pause vor dem langen Abstieg einlegen. Unsere mitgebrachte Brotzeit lassen wir uns später schmecken. Beim teilweise sehr steilen Abstieg rücken der Hochkönig (2.941 m) in der unmittelbaren Umgebung und die Hohen Tauern mit Österreichs höchstem Gipfel, dem Großglockner (3.79 m) ins Blickfeld. Oberhalb von Maria Alm werden wir am Gasthof Kronreit abgeholt und fahren mit dem Kleinbus bis Ferleiten. Aufstieg zur Trauneralm.
7,5 h - 900 m hoch / 1.300 m runter - 18 km

 

Tag 4 - Trauneralm - Untere Pfandlscharte - Glocknerhaus
Der stetige Aufstieg zur Pfandlscharte ist gepaart mit großartigen Gletscherimpressionen. Die Wucht der Hohen Tauern ist deutlich zu spüren. Über Schneefelder und Gletscherreste gelangen wir nach Süden. Von der Pfandlscharte (2.665 m) tut sich ein imposanter Ausblick auf den Großglockner (3.798 m) auf. Spätestens hier lassen wir uns unsere Brotzeit aus dem Rucksack schmecken. Nach der Pause sind die ersten Meter bergab noch recht steil, bevor es gemütlich durch die grandiose Bergwelt bis zum Glocknerhaus (2.132 m)geht.
5,5 h - 1.250 m rauf / 650 runter - 9 km

 

Tag 5 - Glocknerhaus - Glatzberg - Lucknerhaus
Am Margaritzenstausee (2.000 m) vorbei wandern wir durch eine nach wie vor teilvergletscherte Landschaft. Der Weg führt uns durch das Innere des Nationalparks Hohe Tauern mit seinen hochalpinen Landschaften. Unseren Pfad säumen Zwei- und Dreitausender, dazwischen strahlen leuchtend hell der Hofmannskees und der Ködnitzkees (Kees = Gletscher). Bis ca. 2.800 Meter reichen hier die noch immer zahlreichen Gletscher herab. Pause machen wir heute entweder auf der Saum- oder der Glorerhütte. Ein großartiges Erlebnis, in dieser wilden Bergszenerie unterwegs zu sein. Nach dem Abstieg zum Lucknerhaus geht es mit dem Bus ins Defreggental. Übernachtung im Gasthof.
7 h - 900 m rauf / 1.150 m runter - 15 km

 

Tag 6 - St. Jakob im Defreggental - Degenhornsee- Unterstalleralm
Gemütlich geht es bis zur Talstation der Seilbahn und wie im Flug hinauf zum Mooserberg (2.360 m). Zünachst führen uns die einsamen Pfade hinauf zum Degenhornsee (2.711 m). Ob wir zum Großen Degenhorn (2.946 m) kommen hängt von den Verhältnissen ab. Es wären zusätzlich eine gute Stunde mit einer Aussicht auf die Hohen Tauern, den Langkofel, die Marmolada, den Triglav... An dieser Stelle hören wir auf, weitere Gipfel zu aufzuzählen. Hinunter geht es ins ruhige Villgratental. Die Tourismusverantwortlichen warben dort jahrelang: Bei uns gibt es das, was es woanders schon lange nicht mehr gibt: nämlich nichts. Ganz so ist es heut nicht mehr und wir fahren mit dem Taxibus ins Innerfeldtal. Von hier geht es dann in gemütlich 30 min zur Dreischusterhütte (1626 m).
5,5 h - 700 m rauf / 1.200 m runter -13 km

 

Tag 6 - Dreischuster Hütte - Drei Zinnen - Büllelejoch Hütte
Es ist soweit. Der Aufstieg Richtung Drei Zinnen steht bevor. Bis zum Toblinger Knoten sind wir noch rel. einsam unterwegs. Daher genießen wir hier noch eine kurze Pause. Lediglich eine Viertelstunde ist es extrem touristisch. Das stehen wir durch und gehen gemütlich mit wenig Höhenmetern hinüber zur Bülleljochhütte - die kleinste und höchstgelegene Hütte in den Sextner Dolomiten. Während der Trubel an der Drei Zinnen unsere Sinne kurz etwas getrübt haben, kehrt hier schon früh am Nachmittag die Ruhe ein. Wir genießen diese Ruhe und statten der Obernbacherspitze mit 150 leicht zu bewältigende Höhenmetern ohne Rucksack einen Besuch ab. Die Aussicht auf die Sextner Dolomiten, die Drei Zinnen, den Monte Cristallo, den Sorapis, den Antelao sowie Richtung Großglockner und Großvenediger ist einfach umwerfend.
5 h - 1.250 m hoch / 300 m runter 10 km

 

Tag 8 - Büllelejoch Hütte - Obernbacher Joch -Talschlusshütte
Ein letztes Mal geht´s früh raus. Wer möchte sogar ganz früh, um vom Rücken des Paternkofel nochmals einen gewaltigen, ungewöhnlich Blick auf die Drei Zinnen zu erhaschen. Zeit genug haben wir. Über das Obernbacher Joch und die Zsigmondyhütte geht es ins Fischleintal zur Talschlusshütte - hier machen wir noch eine letzte gemeinsame Pause und werden kurz dahinter abgeholt und erreichen Berchtesgaden am frühen Nachmittag.
4 h - 200 m hoch / 1.400 m runter - 10 km

Bilder © Wilde Alpentouren, Talschlusshütte, Trauneralm, Büllelejochhütte

Tourphotos

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