Hüttenwandern | Tourenkürzel KAHOE

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Karnischer Höhenweg

Über den Grenzkamm zwischen Kärnten und Italien

In der südlichsten Ecke Österreichs an der Grenze zu Italien liegt dieser wunderbar wanderbare Höhenweg. Die Tour bietet fantastische Ausblicke direkt vom Weg auf die Karnischen Alpen und die umliegenden Gebirgsgruppen wie die südlich gelegenen Dolomiten. Die Wegführung macht die Tour besonders. Eben weil es sich um einen Grenzkamm handelt, liegt der Weg fast permanent in der Höhe. Ein Abstieg ins Tal erfolgt daher, wie bei vielen anderen alpinen Wegen, nicht. Eine Wanderung mit Aussicht pur. Für historisch Interessierte bieten sich ab und an Zeugnisse des Ersten Weltkrieges. Immer wieder kommt man an alten Wegen und Stellungen vorbei. Schließlich verlief hier die Front zwischen Österreich und Italien. So ist der Karnische Höhenweg nicht zuletzt auch Teil des Friedensweges entlang der ehemaligen Frontlinie in den Alpen. Die Tour bieten wir aufgrund der vielen Kammwege ausschließlich ab Mitte August an, da die Gewittergefahr im Juni, Juli und bis Mitte August noch deutlich höher ist. Ein Umgehen bei solchen Verhältnissen ist auf diesem Weg nur mit sehr hohem Aufwand möglich - Sicherheit geht vor.

Der Karnische Höhenweg ist heute ein friedlicher Höhenweg, an dem sich Italiener und Österreicher jedoch früher feindlich gegenüberstanden

Was gibt´s zu dieser geführten Hüttentour zu sagen? Eine ganze Woche wandern wir auf dem Grenzkamm zwischen Kärnten und dem italienischen Friaul Julisch Venetien auf fast ständig über 2.000 m. Weil wir eben nicht absteigen, genießen wir praktisch permanent die Ausblicke in die Dolomiten, zum Triglav in Slowenien und dem Großglockner. Aussichtsreicher geht´s fast nimmer.
Tourinformation
    • Dauer: 6 Tage
    • Gruppengröße: 5 - 8 Teilnehmer
    • Start: Obervierschach an der Talstation der Helmbahn um 12:30 Uhr
    • Ende: Obervierschach gegen 13:00 Uhr
    • Hinweis: Bitte Bargeld mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
    • Verpflegung: Einkehren ist unterwegs selten möglich. Daher empfehlen wir die Mitnahme von ausreichend Müsliriegeln, Trockenobst und Nüssen im Rucksack; zudem mindestens 1,5 Liter Wasser.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 5 - 8 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung meist in komfortablen Hütten 
  • 3 - Gänge Menüs
  • Überwiegend aussichtsreiche Wegführung auf dem Kamm
  • Bequeme Anreise mit der Bahn möglich
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns
Leistungen
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket
Wichtige Anmerkungen

Der Karnische Höhenweg ist ein alpiner Höhenweg, der eine gewisse Erfahrung und Kondition voraussetzt. Absturzgefährdete Abschnitte sind nicht zu erwarten. Seilversicherte und ausgesetzte Stellen finden sich jedoch ab und an. Da es sich um eine lange Kammwanderung handelt, sind Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und eine gute Kondition erforderlich.

Das Rifugio Lambertenghi ist derzeit geschlossen. Wir bemühen uns um aktuelle Informationen und hoffen, dass die Tour 2022 wie beschrieben stattfinden kann. Ansonsten wird es eine gleichwertige Alternative mit anderer Unterkunft geben.

Tourtermine 2023

12.08 - 17.08.23
KAHOE-2301
€ 875,00
19.08 - 24.08.23
KAHOE-2302
€ 875,00
02.09 - 07.09.23
KAHOE-2303
€ 875,00

Häufig gestellte Fragen zu unserer Hüttentour auf dem Karnischen Höhenweg

Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zur gewünschten Tour.

Gesundheit, überdurchschnittliche Fitness sein, sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Bedingung für diese Tour. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.

Über den Knöchel ragende Schuhe der Kategorie B/C sind am besten geeignet Weitere Informationen.

Auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen) sind die Wege noch gut begehbar. Eine alternative Wegführung, eine Überbrückung mit dem Bus möglich oder gar ein Ab- bzw. Unterbrechen wäre täglich möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste.

Geplanter Ablauf der Tour

Tag 1 - Sillianer Hütte
Gemütliche Anreise nach Sexten im Pustertal in Eigenregie. Wir fahren von Sexten aus mit der Bahn hoch Richtung Helm und überwinden so die ersten Höhenmeter. Unsere Wanderung führt uns nun zur westlichsten Hütte des Karnischen Höhenwegs - der Sillianer Hütte auf 2.447 m. Von hier oben haben wir einen 360° Rundum Blick. Nur wenige Kilometer entfernt sehen wir die Drei Zinnen, entdecken in der Ferne die Stubaier und Ötztaler Alpen und erspähen den mit 3.798 m höchsten Gipfel Österreichs - den Großglockner.
2 h - 400 m rauf / 50 m runter - 4 km

 

Tag 2 - Sillianer Hütte - Grenzkamm - Obstanerseehütte
Der niedrigste Punkt unserer heutigen Wanderung ist die Obstanerseehütte auf 2.302 m. Wir bewegen uns also permanent hoch oben auf dem Grenzkamm. Dabei erklimmen wir mehr oder weniger automatisch die Hollbrucker Spitze (2.580 m), den Demut (2.592 m), den Eisenreich (2.665 m) und steigen schließlich über die Forcella Palo d´Orti hinab zur wunderschön am See gelegenen Hütte.
5 h - 500 m rauf / 600 m runter - 10 km

 

Tag 3 - Obstanerseehütte - Pfannspitze - Porzehütte
Los geht es direkt auf die Pfannspitze (2.678 m). Von hier oben können wir den Piz Boe (3.152 m) und den Langkofel (3.182 m) entdecken. Weiter geht es auf dem Grenzkamm. Eine wilde Felsszenerie erwartet uns. Anspruchsvoll ist es auf dem Zustieg auf den Großen Kinigat, welcher jedoch auch umgehbar ist. Wir queren unterhalb der Königswand bis zum Filmoorsattel. Je nach Lust und Laune legen wir mit minimalem Umweg auf der urigen Filmoorhütte eine kleine Pause ein oder gehen auf dem Kamm entlang über das Wildkarlegg bis zur Porzescharte. Von dort aus gelangen wir zur wunderschönen Porzehütte auf 2.314 m.
5 h - 600 m rauf / 650 m runter - 11 km

 

Tag 4 - Porzehütte - Hochspitzsenke - Hochweißsteinhaus
Die heutige Etappe ist die mit Abstand längste der Woche. Über das Bärenbadegg, die Reisterkarspitze und die Stainkarspitz (2.524 m) geht es bis zum Luggauer Sattel (2.391 m). Von dort steigen wir ab auf das Hochweißsteinhaus (1.867 m). Die Hütte ist nicht wie der Name vermuten lässt aus Stein, sondern aus Holz gebaut. Namensgeber ist der Hochweißstein bzw. Monte Peralba (2.694 m). Den Großteil des Tag befinden wir uns wieder auf über 2.000 m. Aufgrund der Länge der Tour braucht es bestes Wetter. Alternativ ist auch eine andere Variante in Verbindung mit einer Taxifahrt möglich (evtl. auch für diejenigen, die eine etwas kürzere Etappe bevorzugen).
8 h - 1.150 m rauf / 1.200 m runter - 17 km

 

Tag 5 - Hochweißsteinhaus - Passo Giramondo - Rifugio Lambertenghi / Wolayerseehütte
Vom Hochweißsteinhaus wandern wir heute zum Öfnerjoch (2.012 m) und dann hinüber nach Italien. Wunderschön geht es über das Almgebiet mit ständigem, nicht allzu steilem Auf und Ab zum Passo Giramondo. Zuvor können wir mit einem 30 min Umweg noch dem traumhaft gelegenen Lago Borgaglia einen Besuch abstatten. Vom Pass aus führt der Weg zur lieblich am See gelegenen Wolayer See Hütte (1.957 m), während im Hintergrund die schroffen Felsgipfel gen Himmel ragen. Höchster bekannter Gipfel ist die Hohe Warte mit 2.780 m.
7 h - 1.100 m rauf / 950 m runter - 14 km

 

Tag 6 - Wolayerseehütte - obere und untere Valentinalm - Plöckenpass
Heute endet unsere kurze Wanderwoche. Der Weiterweg hätte extrem lange Tagestouren zur Folge. Die schönsten Abschnitte des Höhenzuges haben wir dennoch gesehen. Wir gehen an der oberen Valentinalm vorbei und genießen an der unteren Valentinalm die letzte Pause, bevor uns der Bus zurück zum Ausgangspunkt nach Silian bringt.
3 h - 200 m rauf / 1.100 m runter - 7 km

Bilder © Wilde Alpentouren

Tourphotos

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