Geplanter Ablauf der TourTag 1 - Königssee - Saugasse - Kärlingerhaus
Du solltest spätestens um ca. 10:00 Uhr Deine Tour am Königssee mit der Schifffahrt nach St. Bartholomä beginnen. Dabei hast Du die gewaltige Ostwand des Watzmann stets im Blick. Mehr als 2.000 Höhenmeter liegen zwischen Dir und dem Gipfelkreuz. Am Ausstieg nimmst Du den Weg durch die sogenannte Saugasse hinauf zum Kärlingerhaus. Der Blick zurück zum fjordartigen Königssee lohnt wann immer möglich. Oben angekommen befindest Du in der Nähe des Funtensees - dem oft kältesten Ort Deutschlands.
5 h - 1.100 m rauf / 100 m runter - 8 km
Tag 2 - Kärlingerhaus - Steinernes Meer - Trauneralm
Der Tag wird lang. Das Kärlingerhaus lässt Du hinter Dir und durchwanderst die karge Landschaft des Steinernen Meers hinauf zum Riemannhaus. Dort kommst Du relativ früh an und kannst eine kleine Pause einlegen, bevor es hinunter zum Parkplatz Sanden geht. Beim teilweise seilversicherten Abstieg kannst Du bei gutem Wetter bereits den Großglockner (mit 3.798 m Österreichs höchster Berg) sehen. Am Parkplatz wirst Du abgeholt und ins Käfertal gebracht. Von da geht es gemütlich zur Trauneralm.
6,5 h - 900 rauf / 1.250 runter - 14 km
Tag 3 - Trauneralm - Untere Pfandlscharte - Glocknerhaus
Den Hohen Tauern kommen wir heute ganz nah. Der Weg hinauf zur Unteren Pfandlscharte (2.665 m) zieht sich. Steile und flache Passagen wechseln sich ab. Je nach dem wie der Winter zuvor war, wanderst Du über wegloses Geröll oder über Schneefelder (in dem Bereich ist es eher flach) und Du brauchst eine gute Orientierung. Oben angekommen wartet eine gewaltige Szenerie rund um den Großglockner auf Dich. Mit einem leichten Gegenanstieg geht es hinunter zum Glocknerhaus auf 2.132 m.
6 h - 1.250 rauf / 650 runter - 9 km
Tag 4 - Glocknerhaus - Glatzberg - Lucknerhaus
Nach dem Frühstück steigst Du bergab zum Margritzenstausee. Kurz vor dem Ende des Staussees geht es nach links. Der Weg teilt sich und Du nimmst wiederum den linken der Dich in einem großen Bogen ins Leitertal und weiter zur schön gelegen Glorer Hütte führt. Nach der sich sehr lohnenden Einkehr wanderst Du weiter zum Lucknerhaus (1.918 m). Der Großglockner zeigt sich hier in einem ganz anderen Licht. Du glaubst bei den unterschiedlichen Ansichtne kaum, dass es sich um das gleiche Bergmassiv handelt.
6,5 h - 900 rauf / 1.150 runter -15 km
Tag 5 - Lucknerhaus - Maria Hilf im Defreggental - Villgrater Törl - Dreischusterhütte
Ein Transfer bringt Dich bis nach Maria Hilf im Defreggental. Hinauf geht es relativ einfach zum Villgrater Törl auf 2.507 m. Die Dolomiten liegen nun erstmalig vor Dir. Du genießt einen traumhaften Blick zurück und in die umliegende Bergwelt. Der Abstieg führt Dich zur Unterstaller Alm im Villgratental (hier ist eine einkehr möglich). Ein Transfer bringt Dich ins Innerfeldtal. Dort gibt es eine Zufahrtsbeschränkung und Du steigt in den Bus um, der Dich bis zum Antoniusstein bringt. Es folgt ein entspannter Zustieg zur Dreischusterhütte (1.626 m).
6 h - 1.100 rauf / 850 runter - 11km
Tag 6 - Dreischusterhütte - Drei Zinnen - Zsigmondyhütte
Der Tag der Tage ist gekommen. Der Aufstieg Richtung Drei-Zinnen-Hütte mit dem dazugehörigen Blick besteht bevor. Zu Beginn bist Du noch recht einsam unterwegs, an der Drei-Zinnen-Hütte gehst Du erfahrungsgemäß für kurze Zeit in den Massen der Tagestouristen unter. Diesen Ort verlässt Du nach dem Fotostopp schnell wieder und hast eine Viertelstunde später bereits Deine Ruhe. Die Büllelejochhütte (2.528 m) erreichst Du ca. eine gute Stunde später. Hier kannst Du den heutigen Tag beenden oder läufst noch ein Stück Richtung Obernbacher Spitze. Von oben kannst Du die Drei Zinnen aus ungewöhnlicher Perspektive genießen und ebenso die Blicke zurück zum Alpenhauptkamm oder auch Richtung Cortina d´Ampezzo mit dem Monte Cristallo.
6 h - 1.150 rauf / 450 runter - 12 km
Tag 7 - Zsigmondyhütte - Fischleintal - Talschlusshütte
Deine Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen geht heute zu Ende. Wenn Du möchtest, gehst Du noch vor dem Frühstück nochmal zurück auf das Oberbachernbacher Joch oder auf die Forcella Croda dei Toni (Zwölferscharte) und kannst in nahzeu völliger Einsamkeit nochmals zurück zu den Drei Zinnen schauen. Dutzende Dolomitengipfel begeistern Dich ein letztes Mal. Eventuell endeckst Du in der Ferne auch den Großglockner noch einmal. Zum Schluss steigst Du durch das Fischleintal bergab, kehrst vielleicht nochmal in der Talschlusshütte ein und gelangst auf deine Weise vom großen Parkplatz nach Hause.
4 h - 300 m rauf /1.050 m runter - 10 km (inkl. morgednlichen Aufstieg)