Hüttenwandern | Tourenkürzel RLSOE

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Rätikon Hüttentour über Österreich & Liechtenstein zurück in die Schweiz

Drei Länder und drei Kulturen auf einer Hüttentour durch das Rätikon

Das Rätikon ist eine kleine Gebirgsgruppe im Kanton Graubünden (Schweiz), Vorarlberg (Österreich) und Liechtenstein. In allen drei Ländern werden wir auf der Rätikon Hüttentour unterwegs sein und die unterschiedliche Art der Hütten zwischen Österreich und der Schweiz zu erleben. Eine abwechslungs- und sehr aussichtsreiche Tour durch drei verschiedene Länder erwartet uns. Auf der Schesaplana genießen wir einen gigantischen Ausblick und sehen in der Ferne vergletscherte Gipfel, während uns die direkte Umgebung mit ihren lieblichen Tälern genauso in den Bann zieht wie die schroffen Felsformationen. Eine kurze Woche am Nordrand der Alpen, die uns bis ganz in den Süden blicken lässt. Gemütliche Hütten und schmackhafte abendliche 3-Gänge-Menüs runden diese schöne Tour ab.

Die 6-tägig Rätikon Hüttentour bietet einen ungewöhnlichen Blick in das Dreiländereck Schweiz / Österreich / Liechtenstein

Unsere Rätikon Hüttentour führt uns zum Großteil auf unbekannten Wegen durch das Fürstentum Liechtenstein. Der sechst kleinste Staat der Erde hat es verdient, zu Fuß erkundet zu werden. Wir wechseln auch hinüber in die Schweiz und besteigen die Schesaplana. Mit 2.965 m der Aussichtsgipfel in der Umgebung. Und schließlich lädt uns der Lünersee zum Träumen ein.

Toureninformation Rätikon Hüttentour

  • Dauer: 6 Tage
  • Gruppengröße: 6 - 10 Teilnehmer
  • Start: Parkplatz oberhalb von Frastanz an der Materialseilbahn zur Feldkircher Hütte um 11:00 Uhr
  • Ende: Start-Parkplatz gegen 16:00 Uhr
  • Hinweis: Bitte Euro und Schweizer Franken mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
  • Verpflegung: Unterwegs gibt es nicht immer die Möglichkeit zur Einkehr. Daher empfehlen wir Müsliriegel, Trockenobst, Nüsse etc. in ausreichender Menge. Zudem mindestens 1 Liter Wasser.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 6 - 10 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung in komfortablen Hütten und in einem Berggasthof
  • 3 - Gänge Menüs 
  • Teilweise wenig frequentierte Wege
  • Bequeme Anreise mit der Bahn möglich
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns

Leistungen der Rätikon Hüttentour

Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket

Wichtige Anmerkungen zur Rätikon Hüttentour

Bei unserer Wanderwoche durch das Rätikon sind keine oder kaum absturzgefährdete Abschnitte zu erwarten. Ausgesetzte und seilversicherte Stellen sind kurz und selten.

Tourtermine 2023

Keine Termine

Häufig gestellte Fragen zu unserer Hüttentour durch´s Rätikon

Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zur gewünschten Tour.

Fitness, Gesundheit, Triitsicherheit und Schwindelfreiheit sind Bedinung für die Tourenwoche. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.

Grundsätzlich sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen am besten geeignet. Weitere Informationen.

Selbst bei schlechtem Wetter (z.B. Regen) sind die Wege noch gut begehbar. Eine alternative Wegführung, ein Ab- bzw. Unterbrechen oder eine Umfahrung mit dem Bus täglich möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Zu Beginn der Saison sind Stöcke sinnvoll, da wir wahrscheinlich mehrere Schneefelder queren. In begrenzter Zahl können wir diese zur Verfügung stellen.

Eindeutig ja. Auch in der Liechtenstein ist der Schweizer Franken Landeswährung. Oft kannst Du nur bar zahlen. Rausgegeben wird immer, auch wenn Du in Euro zahlst in Schweizer Franken. In der Landeswährung zu zahlen führt zu einem angenehmeren Miteinander.

Geplanter Ablauf der Rätikon Hüttentour

Tag 1 - Feldkircher Hütte - Gafadurahütte
Durch den Bergwald laufen wir gemütlich Richtung Feldkircher Hütte (1.204 m). Von hier genießen wir bereits einen Blick in die hochalpine Umgebung (z.B. die Rote Wand 2.704 m oder den berühmten Pateriol 3.056 m). Über den Grenzkamm und die Gipfel des Soraja (1.659 m) und Stattelspitz (1.688 m) geht es schließlich mit einem kurzen Abstieg zur gemütlichen Gafadurahütte auf 1.428 m nach Liechtenstein. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige fürstliche Jagdhütte, die mittlerweile vom Alpenverein betrieben wird.
4 h - 900 m rauf / 350 m runter - 8 km

 

Tag 2 - Gafadurahütte - Grenzkamm - Gasthaus Sücka
Von der Gafadurahütte steigen wir für ca. 3 km steil bergan. Die meisten Höhenmeter des Tages liegen danach bereits hinter uns. Wir verlassen den Grenzkamm und wandern weiter über den Kuhgrat mit herrlichen Ausblicken hinunter nach Steg. Unsere Blicke reichen bis über den Bodensee ins Allgäu und treffen in der Ferne auf schneebedeckte 3.000er, wobei der Tödi bzw. Piz Russein mit seinen 3.614 m eindeutig hervorsticht. Wir übernachten in der Nähe des Stausees im Gasthaus Sücka (1.402 m).
6 h - 950 m rauf / 1.050 m runter - 13 km

 

Tag 3 - Gasthaus Sücka - Grenzkamm - Goldlochspitz - Pfälzer Hütte
Heute geht es wieder hoch hinauf zum oft aussichtsreichen Kamm. Zu Beginn wechselt sich noch ein lichter Wald mit wunderschönen Aussichtspunkten ab, bis wir schließlich ganz im Freien unterwegs sind. Am Kolm entscheiden wir, ob es noch zwei Gipfel sein sollen oder wir direkt weiter zur Pfälzer Hütte laufen. Der eventuelle Umweg beschert uns eine ca. 30 min längere Gehzeit und wir überlegen ernsthaft, ob wir an der Goldlochspitz (2.110 m) vielleicht das Graben und Suchen anfangen. In jedem Fall wandern wir bergab ins Tal des Valünabachs, bevor es die letzten Meter dann hinauf zur Pfälzer Hütte geht (2.108 m).
6-6,5 h - 1.500 m rauf / 450 m runter - 13 km

 

Tag 4 - Pfälzerhütte - Schesaplana - Totalphütte
Die Königsetappe unserer Wanderwoche steht an. Den ganzen Tag befinden wir uns deutlich über 2.000 m. Immer wieder wechseln wir von Österreich in die Schweiz und zurück. Sofern es Zeit und Laune zulassen, besteigen wir den Gipfel der Schesaplana (2.965 m). Der Aufstieg ist zum Teil mit Ketten und Seilen gesichert. Absolute Trittsicherheit ist notwendig, selten werden jedoch die Hände gebraucht. Es lohnt sich bereits im Aufstieg die Blicke schweifen zu lassen. Da der Gipfel in weitem Umkreis der höchste ist, genießen wir die Aussicht dementsprechend. In der Ferne sehen wir den Ortler (mit 3.905 m der höchste Gipfel Südtirols) und den Piz Bernina, mit 4.049 m der einzige 4.000er der Woche, viele weitere schneebedeckte Gipfel und auch bis in den Schwarzwald. Wir steigen ab zur nach einem Lawinenabgang neu erbauten Totalalphütte (2.382 m) oberhalb des Lünersees. Mit dem Aufstieg zum Gipfel sind es ca. 45 min und 150 Höhenmeter zusätzlich.
6,5 h - 1.150 m rauf / 850 m runter - 13 km

 

Tag 5 - Totalphütte - Schweizer Tor - Carschinahütte
Nach dem Abstieg zum Lünersee geht es über das Verajoch hinauf zum Übergang in die Schweiz. Dieser heißt bezeichnend auch Weises Schweizer Tor. Auf dem wunderschönen Höhenweg begleiten uns die fantastischen Wände des Sulzfluhmassivs. Die Blicke in Richtung Süden können wir auf diesem Wegabschnitt permanent genießen. Im Winter ist es ein häufig besuchtes Skitourengebiet, was man bei diesem Anblick kaum glauben kann. Nahe um die liebevoll bewirtschaftete Carschinahütte (2.236 m) bestaunen wir die Blumenvielfalt und die umliegenden Wollgrasfelder. 
5,5 h - 550 m rauf / 700 m runter - 13 km

 

Tag 6 - Carschinahütte - Tilisunahütte - Tschagguns
An unserem letzten Wandertag schlendern wir zunächst unterhalb der Wände der Sulzfluh weiter zur Tilisunahütte und nochmal hoch auf einen aussichtsreichen Rücken am Schwarzhorn (2.460 m) vorbei Richtung Tschaggunser Mittagsspitze (2.168 m). Kurz dahinter nehmen wir in Grabs den Wanderbus und fahren ab Tschagguns mit dem öffentlichen Bus zurück zu unseren Autos. Hier endet unsere spannende Hüttentour durch das Rätikon. 
5 h - 400 m rauf / 1.250 m runter - 12 km

Bilder © Wilde Alpentouren, Carschinahütte, Totalphütte

Tourphotos

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