Alpendurchquerung

Alpendurchquerung: Wandern auf dem Dolomitenhöhenweg, den Walserwegen und mehr

Eine Alpendurchquerung bedeutet, dass Du ein bestimmtes Gebiet durchwanderst (zum Beispiel nur die Dolomiten, oder die Umrundung des Matterhorns). Eine Durchquerung hat im Vergleich zu einer Alpenüberquerung häufig den Vorteil, dass dort weniger Menschen unterwegs und die Gastgeber gerade in den eher einsamen Regionen sehr freundlich sind. Transfers mit Bussen, oder Taxis finden nur selten statt. Das Wandererlebnis ist dadurch um einiges intensiver als auf den Alpenüberquerungen. Ein weiterer Unterschied ist sicherlich, dass die Touren deutlich seltener durch zwei oder mehr Länder führen. Im Piemont wird zudem oft ein Essen aufgetischt, welches alpenweit unerreicht ist. Gigantische landschaftliche Abwechslung ist in jedem Fall garantiert. 

Warum nicht mal bekannte Pfade verlassen? Hier findest Du Geheimtipps wie die 6 tägige Tour durch das Rätikon oder die Teilumrundung des Monte Rosa Massivs inkl. Blick zum Matterhorn. Abseits des alltäglichen Stresses bist Du fast ausschließlich zu Fuß unterwegs. Die größte Abwechslung erfährst Du auf unseren 4 Walserwegen. Diese haben zwar kulturell den gleichen Ursprung, die landschaftlichen Erlebnisse sind jedoch sehr verschieden. 

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Alpendurchquerung - was ist das?

Vieles in unserer Branche läuft unter dem Begriff Alpendurchquerung oder -überquerung. Es hat sich so eingebürgert, dass die angebotenen Wege, die von Deutschland, dem Norden Österreichs oder der Schweiz aus in Richtung Süden führen (egal wo diese enden) mit dem Begriff "Alpenüberquerung" überschrieben sind. Wir sind ein Teil der Branche und schließen uns dieser Begrifflichkeit an.

Für viele von Euch ist es ein Traum, einmal zu Fuß über die Alpen zu Wandern. Gerade der vielbegangene E5 ist dafür sehr gut geeignet, da diese Tour zum einen relativ einfach ist, zum anderen eine seit Jahren sehr gute Infrastruktur für diese Art des Reisens vorhanden ist.

Wann aber sind die Alpen tatsächlich überquert? Das ist eher Geschmacksache, denn der Alpenbogen erstreckt sich von Ost nach West auf über 1.200 km und hat eine Breite von ca. 150 – 250 km. Die Strecke Oberstdorf Meran beträgt jedoch nur ca. 100 km Luftlinie. Sind dann die Alpen in Meran bereits überquert? Für den einen ja, für den anderen eben nicht.

Der Reiz einer Alpendurchquerung: Der Weg ist das Ziel

So hat jeder seine Sichtweise und alle Sichtweisen haben Ihre Berechtigung. Was uns jedoch am Herzen liegt, ist die Frage, ob es denn überhaupt eine Alpenüberquerung in diesem Sinne sein muss. Es gibt viele gute Gründe von Oberstdorf nach Meran zu laufen. Der Weg ist sowohl landschaftlich als auch kulturell abwechslungsreich und lohnenswert - aber auch viel begangen. Deshalb gibt es mittlerweile auch viele, oft stark frequentierte Varianten, die vom Allgäu ins Vinschgau gehen.

Deshalb werfen wir die Frage auf, ob Ihr nicht eine Durchquerung eines bestimmten Gebietes oder einen Themenweg in Betracht ziehen möchtet? Solche Touren sind landschaftlich ebenfalls sehr abwechslungsreich, berühren je nach Variante die gleichen Kulturräume oder aber sind teilweise fast menschenleer (bestimmte Abschnitte unserer Walserwege oder in den östlichen Dolomiten). Allen gemeinsam ist, dass wir der dortigen Bevölkerung oft näherkommen, denn es bleibt mehr Zeit für die Gäste.

Unser Anliegen ist es dabei auch, dass die Bewohner in den entlegeneren Regionen von unseren Reisen profitieren. Wir können die Landflucht zwar nicht stoppen, aber zumindest geringfügig reduzieren und einem kleinen Teil der Bevölkerung zu einem besseren Einkommen verhelfen. Gerade in den Gebieten sind die Menschen sehr herzlich und äußerst um unser wohl bemüht. Danken wir es Ihnen in dem wir dorthin reisen.

Deine Vorteile bei unseren Alpendurchquerungen:

  • Kleine Gruppen mit 10 Teilnehmern, ab und an gar nur 7 (nicht 12 oder gar mehr Personen)
  • Sauna auf einigen Touren, insbesondere in den Dolomiten
  • Gemütliche Gasthöfe und Hotels oder urige Hütten
  • Vielfältiges Programm
  • Von ursprünglich bis luxuriös
  • Nur geprüfte BergwanderführerInnen oder geleichwertig ausgebildete Guides
  • Bei Gletscherbegehungen Unterstützung durch staatl. geprüfte BergführerInnen 
  • Von einfach bis schwierig
  • Zeitlich flexibel von Frühjahr bis Herbst
  • Häufig weniger los, als auf dem bekannten E5
  • Je nach Tour nur leichter Tagesrucksack

Die fünf häufigsten Fragen zu unseren Alpendurchquerungen:

Grundsätzlich sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen am besten geeignet. Mehr dazu hier: Der passende Wanderschuh

Nur sehr selten wird eine Tour wegen schlechten Wetters unterbrochen. Bei den jeweiligen Touren beschreiben wir individuell, was bei schlechtem Wetter möglich ist.

Ja. Diese unterscheiden sich jedoch, wenn auch nur minimal von Tour. Bei jeder Tour führen wir diese entsprechend auf. Eine allgemeine Liste findest Du hier: Packliste

Da wir sowohl sehr leichte als auch anspruchsvolle Touren im Programm haben, können wir die Frage an dieser Stelle nur sehr grob beantworten.
Du solltest grundsätzlich gesund und in der Lage sein, mehrere Stunden täglich zu wandern. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind von Vorteil. Auf den Übersichtsseiten kannst Du anhand einer Farbskala den Gesamtanspruch der Touren erkennen. Auf den Detailseiten präzisieren wir die Angaben im Hinblick auf alpine Erfahrung, erforderliche Kondition usw.

Diese Frage kommt meist in Verbindung mit dem E5 auf. Es sind zwar einige wenige Passagen vorhanden, an den die Hände zur Hilfe genommen werden müssen. Aber mit Klettern im eigentlichen Sinne hat das nichts zu tun. Die mit Seilen gesicherten Stellen haben auch nicht den Charakter eines Klettersteiges. Sie dienen lediglich der Absicherung.