Reiseland

Aufgrund der Topografie und der damit verbunden Höhenunterschiede - niedrigster Punkt Mittelmeer (0 m üNN), höchster Punkt Monte Bianco, besser bekannt als Mont Blanc (4.810 m üNN) bzw. aus französischer Sicht der Monte Bianco di Courmayeur (4.748 m üNN). Aufgrund der Ausdehnung und der Höhenunterschiede bietet Italien in Zentral- bzw. Südeuropa eine landschaftliche Abwechslung, die in Europa ihresgleichen sucht – hier sind traumhafte Touren garantiert. Der Anteil an den Alpen liegt mit 27 % nur wenig hinter Österreich - Platz 2! Und das mit Abstand größte und zweithöchste Gebirgsmassiv in den Alpen ist die Monte Rosa-Gruppe. Nirgends gibt es mehr 4.000 er als hier. Hinzu kommt gerade in den Westalpen eine Küche, die einfach nur begeistert. Skitouren in Italien und Wandern in Italien - hier warten unbegrenzte Möglichkeiten. 

Sprache

Italien ist ein vielsprachiges Land. Haupt- und Amtssprache ist Italienisch. Jedoch gibt es eine Vielzahl zum Teil auch offiziell anerkannter regionaler Sprachen, wie zum Beispiel Ladinisch in Südtirol, Französisch im Aostatal, Slowenisch, Furlan, Katalanisch, Okzitanisch etc. Bemerkenswert ist die Vielzahl der Deutschen Sprachinseln in Norditalien – in Summe 17. Diese finden sich in nahezu allen Regionen im Alpenraum.

Währung & Bezahlung

Italien gehört zur EU und der Euro ist die Landeswährung. EC-Karten bzw. Kreditkarten werden ähnlich wie in Deutschland akzeptiert. Barzahlung steht nach wie vor sehr hoch im Kurs - auf Berghütten und in Berggasthöfen ist es oft das alleinige Zahlungsmittel.

Klima

Der Norden Italiens gehört zur sogenannten gemäßigten Klimazone, während der Süden bereits ein subtropisches Klima aufweist. Aufgrund der extremen Höhenunterschiede und der Ausdehnung sind die klimatischen Bedingungen und die dazugehörigen Wetterphänomene jedoch sehr unterschiedlich. Während es in den Alpentälern im Sommer sehr heiß werden kann, liegt in vielen Gebieten ganzjährig Schnee. Das gleiche gilt auch für den Höhenzug des Apennins, der sich von den Ligurischen Alpen bis ganz in den Süden zieht (Länge ca. 1.500 km). Der Gran Sasso weißt immerhin eine Höhe von 2.912 m auf. Hier liegt auf der geografischen Höhe von Rom mit dem Calderone-Gletscher auch einer der südlichsten Gletscher Europas, der jedoch bereits in zwei Teile zerbrochen ist.
Die Niederschläge werden im Apennin meist von Westen und in den Alpen von Westen bzw. Südwesten herangeführt. Inneralpine Regionen, wie zum Beispiel das Vinschgau bzw. die Ostseite des Apennins sind daher oft sehr trocken, da die vorgelagerten Gipfel die Niederschläge häufig abhalten. Aufgrund der unterschiedliche klimatischen Verhältnisse sind Skitouren in Italien zum Teil in sehr schneereichen, als auch in eher trockenen Gegenden möglich. Wandern in Italien geht fast überall mit recht gutem Wetter einher. Einzig im Piemont ziehen recht gehäuft am Vormittag Gewitter oder Nebel in die Westalpen.

Einreise, Dokumente, Zoll und Verkehr

Italien gehört zur EU und zum Schengen Raum. Grenzkontrollen gibt es zwischen Österreich bzw. der Schweiz und Österreich faktisch keine mehr.
Als Dokumente bei der Einreise genügen für Staatsbürger aus D, A & CH der Reisepass oder der Personalausweis – bitte achtet hier auf die Gültigkeit. Ein Visum ist somit nicht nötig.
Die Zollbestimmung sollten eingehalten werden. Wobei es darauf bei einer Wandereise vermutlich nicht ankommt und jeder nur das notwendigste mitführt.
Die Verkehrsregeln in Italien ähneln den Deutschen. Sogenannte zone a traffico limitato (ZTL) - also verkehrsberuhigte Zonen - sollten unbedingt beachtet werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten möglichst, wie sonst auch eingehalten werden. Der Fahrstil der Italiener bessert sich seit Jahren, seit dem dort der Verkehr mehr überwacht wird. Die Strafen sind relativ hoch. Führerschein nicht vergessen!

Sicherheit

Italien gehört insgesamt betrachtet zu den sehr sicheren Ländern der Erde. Die Kriminalität kann man als gering einstufen. Am ehesten ist in Städten und belebten Plätzen noch die Kleinkriminalität (Taschendiebstahl etc.) zu beobachten. Gerade die Regionen im Norden, wie Südtirol-Trentino, das Aostatal, Piemont, Lombardei, Venetien und Friaul-Julisch Venetien sind davon weniger bis nicht betroffen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand im Urlaub in den Alpen aus Versehen die falsche Jacke mitnimmt ist sicherlich höher, als dass jemand Geld entwendet. Dennoch sollte man Wertgegenstände nicht einfach offen rumliegen lassen.

Gesundheitssystem

Die medizinische Versorgung ist generell und gerade im Norden, sehr gut. In den Bergregionen kann es aufgrund der schwierigen Topographie jedoch recht lange dauern, bis eine professionelle Rettung (meist mit dem Helikopter) eintrifft. Allgemeine Notfallnummer: 112, Rettungsdienst: 118

Impfungen

Es gibt keine Pflichtimpfungen. Grundsätzlich werden in Italien ähnliche Impfungen wie in vielen Ländern der EU empfohlen (z.B. Keuchhusten, Tetanus, Polio, Diphterie etc.) Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, welcher Impfschutz sinnvoll erscheint. Wir dürfen hier allerdings mangels medizinischer Kenntnisse keine weitergehenden Ratschläge geben und verweisen hier auf Centrum für Reisemedizin (https://www.crm.de/). Alternativ kann ein Gespräch mit dem Hausarzt sinnvoll sein.  

Besonderheiten

5 Regionen in Italien haben einen hohen Autonomiestatus: Südtirol-Trentino, das Aostatal, Sizilien, Sardinien und Friaul-Julisch Venetien. Die Hauptgründe sind der Schutz der Sprachminderheiten und oder zu starke Autonomiebestrebungen. Damit einhergehen sehr viele Rechte, die nicht mehr von Rom aus gesteuert werden können. Südtirol-Trentino kann bspw. 90 % der Steuereinnahmen selbst behalten. 

Tourenmöglichkeiten 

Viele unserer Touren berühren Teile Italiens, bzw. Südtirols. Andere finden komplett auf italienischen Boden statt. Im Sommer führt uns der E5 in allen seinen Varianten nach Südtirol – auch die Alpenüberquerung mit Similaunblick. Komplett in Südtirol bzw. Italien befinden sich die Hüttentouren auf dem Dolomitenweg Nr. 1 bzw. der Dolomitenweg Nr. 8 und unsere Kulinarik Wanderung Walserweg IV. Unser umfangreiches Skitourenprogramm umfasst mehrere Touren in den Dolomiten, wie beispielweise die Skitouren Rund um den Pragser Wildsee oder in Lungiarü, sowie unsere traumhaften Genusstouren im Val Pelinne (ein Seitental des Aostatals) und im Valle Maira.

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