Wochenendtouren | Tourenkürzel PaZ

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Von Pfronten auf die Zugspitze

An nur einem Wochenende von Pfronten auf die Zugspitze

Du möchtest gerne die Zugspitze erklimmen, aber für unsere 6-tägige Hüttentour von Oberstdorf auf die Zugspitze fehlt Dir die Zeit? Dann haben wir hier genau das Richtige für Dich. Bei der kurzen Hüttentour von Pfronten auf die Zugspitze wandern wir auf der gleichen Strecke wie bei der langen Variante. Wir erleben die östlichen Allgäuer Alpen, das Ammergebirge und das Wetterstein-Massiv, welche jeweils ganz unterschiedliche Akzente setzen. Bei dieser Wochenendtour liegen alle Hütten an wunderschönen Plätzen. Schloss Neuschwanstein, Große Schlicke und das Raintal sind nur drei von vielen weiteren Highlights der 4-Tagestour. Den Höhepunkt stellt der Aufstieg zur Zugspitze mit traumhafter Rundumsicht dar. Eine kurze Tour mit schönen Ausblicken - ideal auch zum Kennenlernen der bayrischen Alpen oder als Einstiegstour in die alpine Bergwelt.

Wir wandern auf idyllischen Wegen von Pfronten auf die Zugspitze - Deutschlands höchstem Gipfel

Auf diesem Weg von den östlichen Allgäuer Alpen hin zur Zugspitze, durchwandern wir das wildromantische Ammergebirge, das Wetterstein-Massiv, erklimmen die Zugspitze und übernachten in wunderschön gelegenen Hütten. Der Blick von der Zugspitze zu den Dolomiten, zum Alpenhauptkamm oder auch ins Alpenvorland ist überwältigend. In nur 4 Tagen erreichen wir Deutschlands höchsten Gipfel - die drei Tage davor dienen uns als Vorbereitung für den anstrengenden Anstieg.
Tourinformation
  • Dauer: 4 Tage
  • Gruppengröße: 6 - 10 Teilnehmer
  • Start: Bahnhof Pfronten - Ried um 13:30 Uhr
  • Ende: Bahnhof Pfronten - Ried Bahnhof gegen 17:00 Uhr
  • Hinweis: Bitte Bargeld mitnehmen, da auf den meisten Hütten nur Barzahlung möglich ist.
  • Verpflegung: Eine Einkehr ist tagsüber nicht immer möglich oder nur zu einer eher ungünstigen Zeit. Daher empfehlen wir die Mitnahme von einigen Müsliriegeln, Trockenobst, Nüsse etc. Zudem mindestens 1 Liter Wasser täglich.
Deine Vorteile mit Wilde Alpentouren
  • Nur 6 - 10 Teilnehmer - nicht 12 oder gar 16
  • Übernachtung in komfortablen Hütten 
  • Mehrgängige Menüs
  • Bequeme Anreise mit der Bahn nach Pfronten möglich
  • Gutschein bei Anreise mit der Bahn
  • CO2-Kompensation der Tour durch uns 
Leistungen
  • Geprüfte Bergwanderführer
  • 3 x Übernachtung auf Hütten im Mehrbettzimmer:
  • Otto-Mayr-Hütte, Kenzenhütte, Reintalangerhütte
  • Halbpension während der Tour
  • Alle beschriebenen Transfers während der Tour
  • Rückfahrt mit dem Zug nach Pfronten
  • Gutschein in Höhe von € 20,00 bei Anreise mit der Bahn für Deine nächste Tour mit uns - siehe AGB
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder für z.B. Busfahrer, Bergwanderführer
  • Getränke
  • Einkehr unterwegs oder Lunchpaket
Wichtige Anmerkungen

Die Wege auf unserer Bergwanderung „Von Pfronten auf die Zugspitze“ sind überwiegend einfach. Ausgesetzte und seilversicherte Passagen gibt es am letzten Tag. Absturzgefährdete Stellen sind nicht zu erwarten.

Der Aufstieg zur Zugspitze ist dabei der anspruchsvollste Abschnitt und kann durch die Benutzung der Seilbahn weggelassen werden. Achtung: Dieser Aufstieg erfordert deutlich mehr Kondition als die anderen Tage.

Tourtermine 2022

26.08 - 29.08.22
PaZ-2206
ausgebucht
23.09 - 26.09.22
PaZ-2207
ausgebucht

Häufige Fragen im Rahmen einer Wochenendtour

Im Rahmen unserer Wochenendtouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zu der gewünschten Tour.

Du solltest gesund und körperlich fit, einigermaßen schwindelfrei und trittsicher sein. Der Aufstieg zur Zugspitze erfordert eine sehr gute Kondition. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen findest du hier: Link

Auch wenn es nur 3 – 4 Tage sind, im Schuh liegt die Musik und somit sind auch hier Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen am besten geeignet. Weitere Informationen.

Die Wege sind auch bei schlechtem Wetter (z.B. Regen ohne Sturm) noch gut begehbar. Im Extremfall wäre eine alternative Wegführung oder ein Ab- bzw. Unterbrechen täglich problemlos möglich. Bei dichtem Nebel ist ein Aufstieg auf die Zugspitze unter Umständen nicht möglich.

Nein, es gilt unsere allgemeine Ausrüstungsliste. Sollte die Wettervorhersage für die drei Tage absolut stabil sein, kannst Du nach Rücksprache mit den Guides Deine Ausrüstung entsprechend anpassen.

Geplanter Ablauf der Tour

Tag 1 - Füssner Jöchle - Reintaljoch - Große Schlicke
Ein kurzer Transfer bringt uns nach Grän im Tannheimer Tal. Von dort schweben wir mit der Bahn hinauf zum Füssner Jöchle. Knapp 300 Höhenmeter später stehen wir auf der Großen Schlicke (2.059 m) und genießen die traumhaften Fernblicke zum schneebedeckten Alpenhauptkamm mit seinen 3.000ern und den unendlich scheinenden Blick ins Alpenvorland. Im Anschluss an diesen Augenschmaus wandern wir hinab zur gemütlichen und komfortablen Otto-Mayr-Hütte. Hier sitzen wir dann bei Kaffee und Kuchen ehrfürchtig der 650 m hohen Nordwand des Gimpels gegenüber. Den Abend verbringen wir in der Gaststube bei einem leckeren Drei-Gänge-Menü im einzigen "Fertighaus" des Deutschen Alpenvereins. 
2,5 h - 300 m rauf / 600 m runter - 5 km

 

Tag 2 - Otto-Mayr-Hütte - Schloss Neuschwanstein - Kenzenhütte
Wir verlassen die Otto-Mayr-Hütte nach einem ausgiebigen Frühstück und schlendern gemütlich durch das Raintal bis zur sogenannten Bärenfalle. Ein kurzer Transfer bringt uns von dort zur Tegelbergbahn. Mit der 2021 eingeweihten neuen Kabine schweben wir hinauf und genießen den Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Entweder kehren wir zu einer frühen Mittagsrast ein oder genießen unterwegs unsere mitgebrachte Brotzeit. Nachdem wir mit dem Gabelschroffensattel (1.916 m) den höchsten Punkt des Tages erreicht haben, wandern wir durch verkarstetes Gelände unterhalb der Hochplatte mit spektakulären Blicken ins Ammergebirge bergab zur Kenzenhütte (1.300 m).
7,5 h - 600 m rauf / 1.600 m runter - 18 km

 

Tag 3 - Kenzenhütte - Partnachklamm - Reintalangerhütte
Der morgige Tag wird lang. Deshalb fahren wir mit dem Taxi nach dem Aufbruch von der Kenzenhütte zum Eingang der Partnachklamm und teilen uns wenige Minuten den Weg mit einigen Tagestouristen. Nach der beeindruckenden Klamm sind wir wieder fast alleine und wandern gemütlich und ohne große Steigung zunächst zur Bockhütte und genießen dort eine bayrische Brotzeit. Ab hier wird das Reintal immer spektakulärer und schöner. Die Partnach fließt mal breit dahin, mal zwängt sie sich durch enge Schluchten. An der schönsten Stelle des Reintals steht die schon legendäre Reintalangerhütte (1.370 m). Bereits am frühen Nachmittag genießen wir hier die Ruhe und den gigantischen Blick hinauf zum Zugspitzmassiv und erholen uns für den morgigen Aufstieg so richtig. 
5,5 h - 700 m rauf / 90 m runter - 12 km

 

Tag 4 - Reintalangerhütte - Knorrhütte - Zugspitze 
Es ist soweit: Der Aufstieg auf die Zugspitze steht an. Kurz nach der Reintalangerhütte wird es deutlich steiler. Die Knorrhütte erreichen wir nach ca. 2,5 Stunden. Die Landschaft zeigt sich deutlich schroffer - das Grün des Tales weicht dem Grau der Felsen. Das Gelände flacht nach der Hütte etwas ab und wir können am Sonnalpin verschnaufen und uns für den anstehenden Aufstieg stärken. Wer will, kann nun die letzten 350 Höhenmeter zu Fuß erklimmen oder nimmt die Kabinenbahn. Der untere Teil des Aufstiegs führt unangenehm durch loses Geröll, der Weiterweg ist angenehmer, etwas ausgesetzt und seilversichert. Oben genießen wir einen umfassenden Ausblick bis in die Dolomiten, zu den Ötztaler und Stubaier Alpen, in die Schweizer Bergwelt und zum höchsten Gipfel Österreichs, dem Großglockner. Nach dieser Gipfelschau schweben wir mit der Tiroler Zugspitzbahn hinunter nach Ehrwald und fahren mit dem Bus zurück nach Pfronten.
6 h - 1.600 m rauf - 7 km

Bilder © Wilde Alpentouren

Tourphotos

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