Zeitangaben für die Kinder wie „noch eine Stunde, dann sind wir an der Hütte“ bringen gerade kleineren Kindern nichts. Bei einem 13-jährigen Jungen sieht das anders aus.

Besser: „Nach den nächsten drei Fichten kommen noch ein Brunnen und eine Hängebrücke, dann sind wir da.“ Da wird zum einen die Neugierde geweckt, zum anderen sind die Etappenziele greifbar. Sind die Fichten erreicht bringt dies „Sicherheit“ und es sind nur noch zwei Dinge, bis wir da sind. Das verstehen die Kinder. 45 Minuten sind für sie nichtssagend. Natürlich machen solche Ortsangaben auch nur Sinn, wenn sie a) stimmen und b) wir auch relativ bald dort eintreffen. Die Spanne und Anzahl ist jedoch stark vom Alter abhängig.

Lieder

Lieder, wie das Wandern ist des Müllers Lust kommen nicht mehr wirklich gut an. Lasst Euch was einfallen, zum Beispiel:

Was hängt denn vom Baum herab, Baum herab?
Der Igel ist´s, der Igel ist´s

Was steht da am Zaun herum, Zaun herum?
Der Papagei, der Papagei

Was hast Du denn am rechten Fuß?
Apfelmus, Apfelmus

Ihr habt bestimmt bekannte Melodien im Kopf, zu denen Euch witzige Texte einfallen.

Spiele

Spiele machen nur Sinn, wenn wir dabei weiterlaufen können.

  • Ich sehe was, was Du nicht siehst. Und das ist rot…
  • Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist Murmeltier
  • Tierstimmen bzw. ganz allgemein Geräusche raten.
  • Tierspuren entdecken kann schon länger dauern, gerade dann wenn sie gefunden wurden.

Pausen

Pausen machen wir optimaler Weise am Bach. Bitte jedoch nicht in der prallen Mittagssonne. Da kommen die Baumeister so richtig auf ihre Kosten. Baumaterial ist genügend vorhanden. Aber Achtung: so ein Staudamm ist ein großen Projekt und dauert dementsprechend lange.

Und gibt es mal kein Gewässer muss der Zimmerer im Wald ans Werk gehen und in die Höhe bauen. Egal ob Haus oder Zelt. Irgendwas geht fast immer.