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Regenschutz für Kinder

Guter Regenschutz in Form einer Hardshell Jacke mit Membran (z.B. Gore-Tex) ist teuer. Es ist jedoch die einzige Möglichkeit halbwegs trocken zu bleiben. Halbwegs deshalb, weil dennoch Wasser über rausschauende Ärmel oder beim Rumtoben von der Hose her eindringen kann. Wer also lange im Regen unterwegs ist, wird irgendwann auch innen feucht. Egal ob Eltern oder Kinder. Deshalb sollte immer das trockene Ziel halbwegs in Reichweite oder eine Wechseljacke (zumindest für die Kinder) dabei sein. Softshelljacken halten oft einen Schauer aus, sind aber nie so dicht wie Hardshelljacken, dafür atmungsaktiver und angenehmer zu tragen. Es kommt also darauf an, wie lange wir dem Regen ausgesetzt sind und ob wir das Wetter wirklich einplanen können. Bei einer einwöchigen Hüttentour ist die Hardshelljacke schon fast ein Muss oder wir „quälen“ uns mit einem günstigen Plastiküberzug vom Discounter. Zugegebenermaßen reicht das ab und an auch, zumindest wenn es nicht lange regnet. Falls doch wird es extrem unangenehm.

Wichtig bei den Jacken ist die Wassersäule. Laut DIN sind Jacken ab 1.500 mm Wassersäule dicht. Aber eben nur nach DIN. Jacken, die stärker strapaziert werden, sollten mindestens 10.000 mm aufweisen. Mit einher geht dann zwar eine geringere Atmungsaktivität, aber Du bleibst von außen länger trocken. In der Jacke selbst schwitzen wir alle. Aber lieber warm und nass, als kalt und nass. Denn letzteres kann zu Unterkühlung und langfristig zu ernsthaften Problemen führen.

Für die Hose gelten nicht ganz so hohe Ansprüche. Die Hose wird zwar – insbesondere bei Kindern – stark beansprucht. Aber ein Teil des Regens hält die Jacke ab und an den Beinen schwitzen wir alle etwas weniger.

Ein Schirm kann auch eine gute Lösung sein, wenn es nicht windig ist. Dieser reicht bis über den Rucksack und es läuft sich auf einfachen Wegen recht entspannt. Es stört keine Kapuze über ‘m Kopf und die Sicht ist nicht einschränkt.