Du solltest gesund und fit sein, sowie über eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.
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Alpenüberquerung | Tourenkürzel Wa
Der erste unserer vier Abschnitte der Walser Quadrologie beginnt in Baad im Kleinwalsertal. Ruhige Wege mit einer im Juli herrlichen Blumenpracht begleiten uns auf unserem Weg vorbei an Seen und berühmten Gipfeln, deren Besteigung wie der Sulzfuh immer mal wieder möglich ist, bis zum Ende in der Nähe von Chur. Wir lernen die Graubündner Gastfreundlichkeit ebenso kennen, wie auch die der Voralberger. Grandiose Ausblicke und wunderschöne alte Walserdörfer prägen diese Tour wie auch abwechslungsreiche Landschaften mit Weitblick tief in die Schweizer Bergwelt hinein.
Auf unserer Hüttentour „Walserweg I“ lernen wir die Kultur der Walser näher kennen und folgen deren Spuren in einer wunderschöner Umgebung. Höhepunkt der Woche ist die Besteigung der 2.818 m hohen Sulzfluh. In der Ferne entdecken wir die vom E5 bekannte Wildspitze oder auch den mit 4.545 m hohen Dom - den höchsten komplett auf Schweizer Boden stehenden Gipfel. Ein toller Auftakt um alle unsere 4 Walserwege kennenzulernen wie er schöner nicht sein könnte.
Das sagen unsere Kunden
Auf dem ersten Teil unserer Walserwege sind keine ausgesetzten oder absturzgefährdeten Stellen zu erwarten. Seilversicherte Abschnitt sind wenn vorhanden nur sehr kurz. Die Tour erfordert mit ihren bis zu ca. 1.500 Höhenmeter pro Tag eine gute Kondition.
| Keine Termine |
Im Rahmen unserer Hüttentouren kommen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten beantworten wir möglichst individuell an dieser Stelle. Sollte Deine Frage nicht beantwortet werden, ruf uns einfach an oder schreib uns eine Mail mit Deinen Fragen zur gewünschten Tour.
Du solltest gesund und fit sein, sowie über eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen. Allgemeine Information zu unseren Anforderungen.
Am besten geeignet sind Schuhe der Kategorie B/C, die über die Knöchel ragen. Mehr dazu hier: Der passende Wanderschuh.
Selbst bei schlechtem Wetter (z.B. Regen) sind die Wege noch gut begehbar. Im Extremfall wäre eine alternative Wegführung oder ein Ab- bzw. Unterbrechen täglich möglich.
Meist kannst Du nur bar zahlen. Rausgegeben wird in der Schweiz fast immer, auch wenn Du in Euro zahlst in Schweizer Franken. In der Landeswährung zu zahlen führt zu einem angenehmeren Miteinander.
Tag 1 - Kleinwalsertal - Hochalppass - Hochkrumbach
Von Baad im Kleinwalsertal wandern wir durch das Bärgunttal über den Hochalppass (1.920 m) hinunter zum Hochtannbergpass auf 1.678 m. Nun ist es nicht mehr weit bis Hochkrumbach.
4,5 h - 750 m rauf / 400 m runter - 9 km
Tag 2 - Körbersee - Butzensee - Göppinger Hütte --- die Tour ist viel zu lang ab Hotel Adler in Hockrumbach
Heute geht´s zunächst ein wenig bergab vorbei am Körbersee über die Batzenalp und am Butzensee vorbei Richtung Braunarlspitze. Kurz nach dem Butzensee haben wir die heutigen Höhenmeter bereits erreicht. Sofern noch genügend Zeit und Lust vorhanden sind (und genügend Trittsicherheit vorausgesetzt), können wir noch die Braunarlspitze (2.649 m) besuchen. Eine traumhafte Rundumsicht erwartet uns. Die letzten Kilometer führen auf dem nahezu höhengleichen Theodor-Praßler-Weg zur Göppinger Hütte (2.245 m).
6,5 h - 1.200 m rauf / 700 m runter - 13 km (mit Gipfel plus ca. 200 m und 45 min)
Tag 3 - Göppinger Hütte - Metzgertobel - Lindauer Hütte
Von unserer Aussichtsloge wandern wir über den Gamsboden hinab zum Lutzbach in Richtung Metzgertobel-Alpe. Wenn wir möchten, legen wir hier eine Rast ein, bevor es mit dem Kleinbus nach Vandans. Mit der Golmerbahn überwinden wir wie im Flug die ersten Höhenmeter. Von der Bergstation führt uns ein angenehmer Weg ohne relevante Steigung zur renovierten Lindauerhütte auf 1.744 m.
6 h - 250 m rauf / 1.400 m runter - 13 km
Tag 4 - Lindauer Hütte - Sulzfluh - Carschinahütte
Es geht nach Graubünden. Wir starten Richtung Tilisunahütte. Diese lassen wir jedoch am Rand liegen und steigen auf Richtung Sulzfluh mit 2.818 m (Gipfel nur für trittsichere Geher). Von hier oben haben wir einen traumhaften Rundumblick – auch bis zurück zu unserem Startpunkt im Allgäu. Nach dem Abstieg erreichen wir bald die Carschinahütte (2.236 m) mit ihrer wunderschönen Lage oberhalb des Talkessels. Selbst im Hochsommer lässt sich hier oben eine grandiose Blumenpracht bewundern.
6,5 h - 1.450 m rauf / 950 m runter - 13 km (ohne Gipfel ca. 300 m und 1,5 Stunden weniger)
Tag 5 - Carschinahütte - St. Antönien - Gafiatal
Der heutige Tag gestaltet sich nach den drei letzten, längeren Tagen etwas entspannter. Wir lassen uns Zeit, uns im Ort ein wenig umzusehen. Ohne Höhenverlust laufen wir zum Carschinasee. Ab da (Partnunstaffel) fahren wir mit dem Trottinette (Bergroller) nach St. Antönien - einem typischen Walserdorf. Dieses wurde erst im 15. Jahrhundert besiedelt. Vom Dorf geht es weiter Richtung Gafiatal zum Gasthof Edelweiß. Wir übernachten in einem Walserhaus und genießen den Abend entspannt bei einer leckeren Bündner Mahlzeit.
4 h - 400 m rauf / 850 m runter - 10 km
Tag 6 - Gafiatal - Schaffürgli - Schlappin
Weiter durchs Gafiatal wandern wir auf abgeschiedenen Wegen übers Rätschenjoch und Schaffürgli Richtung Schlappin. Auch hier handelt es sich um eine, wenn auch sehr kleine Walsersiedlung. Direkt am Schlappinsee übernachten wir im Berghaus Erika. Hier genießen wir wieder einen Abend in absoluter Ruhe bei einem schon fast legendären und hervorragenden Essen.
5,5 h - 950 m rauf / 1.050 m runter - 12 km
Tag 7 - Schlappin - Nutli Hüschi - Oberstdorf
Nur noch wenige Kilometer sind es bis zum Ende unserer ersten Walserwoche in Klosters. In Klosters besuchen wir das Walsermuseum Nutli-Hüschi und erhalten noch eine Führung. Im Anschluss geht es zunächst typisch schweizerisch mit dem Zug bis Landquart. Von dort fahren wir mit dem Bus zurück nach Oberstdorf. Individuelle Heimreise.
2 h - 150 m rauf / 650 m runter - 6 km
Bilder © Wilde Alpentouren